07:13 23 Oktober 2020
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    Die USA haben weitere Sanktionen gegen den Iran eingeführt. Diesmal sind nach Angaben des US-Finanzministeriums iranische Bürger sowie Unternehmen betroffen, die mit iranischen Geheimdiensten und der libanesischen Hisbollah-Bewegung Kontakte gehabt sollen.

    Insgesamt wurden 46 Menschen auf die amerikanische Sanktionsliste gesetzt. In erster Linie sind von den Strafmaßnahmen iranische Bürger, aber auch ein Libanese betroffen, die nach Angaben der USA Kontakte mit iranischen Geheimdiensten sowie der libanesischen Hisbollah-Bewegung haben sollen, welche die USA als terroristische Organisation bezeichnen.

    Außerdem wurden auch vier Unternehmen, darunter die libanesischen „Arch Consulting“ und „Meammar Construction“, auf die Sanktionsliste gesetzt.

    US-Sanktionen gegen den Iran

    Nach den iranischen Angriffen auf US-Truppen im Irak hatten die USA weitere Wirtschaftssanktionen gegen Teheran verhängt. Die neuen Strafmaßnahmen betreffen acht hochrangige Vertreter des Irans. Ihnen wird „Destabilisierung in der Region“ sowie Beteiligung an den jüngsten Attacken auf US-Truppen im Irak vorgeworfen. Auch der Stahlsektor des Landes ist mit Sanktionen belegt worden.

    Irans Außenminister Dschawad Sarif hatte Anfang Juli angekündigt, dass die USA Teheran den Schaden ersetzen sollen, den die US-Sanktionen der iranischen Wirtschaft zugefügt haben.

    ac/mt/sna

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    Tags:
    Hisbollah, Geheimdienst, Kontakte, Bürger, Iran, Sanktionen, USA