06:35 22 Oktober 2020
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    Die Lage in Bergkarabach hatte sich am 27. September zugespitzt. Baku und Jerewan machen sich gegenseitig für die Verschärfung der Situation verantwortlich. Die Türkei zeigte jüngst ihre Bereitschaft, Aserbaidschan sowohl am Verhandlungstisch als auch auf dem Kampffeld zu unterstützen. Der UN-Sicherheitsrat fordert ein sofortiges Ende der Kämpfe.

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    Neue Meldungen
    • 15:37

      Trotz Waffenruhe weitere Opfer bei Gefechten in Berg-Karabach

      Bei Verstößen gegen die neue Feuerpause in der Konfliktregion Berg-Karabach im Südkaukasus verzeichnet die armenische Armee weiter hohe Verluste. Die Zahl getöteter Soldaten sei am Dienstag um 43 auf nunmehr 772 gestiegen, teilten die Behörden von Berg-Karabach mit. 36 Zivilisten starben.

      Aserbaidschan machte bislang keine Angaben zu Verlusten bei seinen Streitkräften. Präsident Ilham Aliyev hatte unlängst dazu gesagt, erst dann die Zahl getöteter Soldaten nennen zu wollen, wenn die „heiße Phase des Konflikts” vorbei sei. Die aserbaidschanische Staatsanwaltschaft sprach von 61 Zivilisten, die ums Leben kamen.

    • 15:32
      UN-Botschafter Russlands Wassili Nebensja (Archiv)

      „Immer noch eine Frage“: Russischer UN-Botschafter über Waffenstillstands-Kontrolle in Karabach

      Die Frage, welche Organisation – die Uno oder die OSZE – die Einhaltung des Waffenstillstands in der Konfliktregion Bergkarabach überwachen wird, wird immer noch erörtert. Dies hat der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja nach den nicht öffentlichen Beratungen des UN-Sicherheitsrats gegenüber Journalisten mitgeteilt.
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    • 10:22

      Sputnik-Reporter: Vier Explosionen bei Stepanakert gemeldet

    • 10:14

      Circa 1000 syrische Kämpfer nach Bergkarabach geschickt

      Eine Quelle teilte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass am vergangenen Freitag etwa 1000 Kämpfer aus Syrien nach Bergkarabach geschickt worden sein sollen. „(…) In den nächsten Tagen wird die Entsendung einer weiteren Partie vorbereitet.“

    • 21:32
      Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell (Archivbild)

      Borrell zu Armenien und Aserbaidschan: Waffenstillstand strikt einhalten

      Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell, hat ein Gespräch mit den Außenministern Aserbaidschans und Armeniens geführt, in dem er die Parteien aufgefordert hat, den Waffenstillstand strikt einzuhalten.
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    • 17:56

      Erneut gegenseitige Vorwürfe der Waffenstillstandsverletzung in Bergkarabach

      Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium hat erklärt, dass die Streitkräfte Armeniens die aserbaidschanischen Stellungen an der Berührungslinie in Karabach unter Artilleriebeschuss genommen und damit den neu vereinbarten Waffestillstand in grober Weise verletzt hätten.

      „Trotz der Verkündung eines neuen humanitären Waffenstillstands ab 00:00 Uhr am 18. Oktober (22:00 Uhr am 17. Oktober MESZ) haben die Streitkräfte Armeniens erneut das Abkommen in grober Weise verletzt. Der Gegner beschoss in der Nacht die Umgebung von Dschebrail und die befreiten Dörfer am Fluss Aras aus Granatwerfern. Es gibt keine Verletzten unter den  Soldaten. Unsere Kampfeinheiten haben mit adäquaten Maßnahmen reagiert. Die Truppen nehmen an der gesamten Frontlinie angemessene Handlungen vor – von vorteilhaften Positionen, bedeutenden Höhen und Stellungen aus“, hieß es im aserbaidschanischen Verteidigungsministerium. 

      Laut einer Erklärung der Pressesprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums, Schuschan Stepanjan, habe Aserbaidschan in der Nacht zum Sonntag den Waffenstillstand verletzt.

    • 08:52

      Eriwan meldet Zerstörung von vier aserbaidschanischen Panzern in Bergkarabach

    • 08:51

      Aserbaidschan meldet Zerstörung von zwei armenischen Raketenleitstationen

    • 21:59
      Jerewan

      Söldner und Munition aus Afghanistan? Eriwan macht Aserbaidschan Vorwürfe 

      Der Nationale Sicherheitsdienst Armeniens hat laut einer Mitteilung von Samstag Aserbaidschan vorgeworfen, Munition und Terroristen unter anderem von Afghanistan aus geheim ins Land gebracht zu haben.  
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    • 21:21
      Stepanakert, Bergkarabach

      Lawrow bespricht Bergkarabach-Konflikt mit Amtskollegen aus Aserbaidschan und Armenien

      Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat am Samstag mit seinen Amtskollegen in Aserbaidschan und Armenien – Jeyhun Bayramov bzw. Sohrab Mnazakanjan – die Lage in Bergkarabach telefonisch besprochen. Das ist einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite des russischen Außenamtes zu entnehmen.
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    • 21:04

      Neuer Anlauf für Waffenruhe zwischen Armenien und Aserbaidschan

      Im Konflikt um die Südkaukasus-Region Berg-Karabach nehmen Armenien und Aserbaidschan einen neuen Anlauf für eine Feuerpause. In der Nacht zum Sonntag um Mitternacht Ortszeit (22.00 Uhr MESZ) solle eine „humanitäre Waffenruhe“ in Kraft treten. Das teilten die Außenministerien beider Länder im gleichen Wortlaut am Samstagabend mit.

      Bereits vor einer Woche hatten sich die verfeindeten Länder unter Vermittlung Russlands auf eine Feuerpause verständigt. Diese Vereinbarung war jedoch schon kurz nach Inkrafttreten gebrochen worden. Dafür gaben sich beide Länder gegenseitig die Schuld. Auch am Samstag kam es zu neuen Angriffen mit Toten und Verletzten.

    • 19:22

      Armenien meldet Drohnenangriff

      Die armenische Luftabwehr hat am Samstag nach Angaben der Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Schuschan Stepanjan, drei aserbaidschanische Drohnen abgeschossen. Ein weiteres unbemanntes Luftfahrzeug sei in Bergkarabach zerstört worden, schrieb Stepanjan auf Facebook. 

    • 12:40

      Karabach-Konflikt: Aserbaidschans Präsident verspricht Antwort auf dem Schlachtfeld

      Karabach-Konflikt (Archiv)

      Karabach-Konflikt: Aserbaidschans Präsident verspricht Antwort auf dem Schlachtfeld

      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew hat den jüngsten Raketenbeschuss der aserbaidschanischen Stadt Gjandscha als Kriegsverbrechen qualifiziert und eine Antwort auf dem Schlachtfeld versprochen.
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    • 07:37

      Aserbaidschan meldet 12 Todesöpfer bei Angriff auf Gandscha

      Zwölf Zivilisten sind bei einem Raketenangriff auf Aserbaidschans zweitgrößte Stadt Gandscha ums Leben gekommen, meldete am Samstagmorgen die Generalstaatsanwaltschaft des Landes.

    • 07:32

      Berg-Karabach meldet Beschuss von zwei Städten

      Laut Angaben der Verteidigungsarmee der selbsterklärten Republik Berg-Karabach sind die Städte Stepanakert und Schuscha am frühen Samstagmorgen beschossen worden. Die Armee wirft aserbaidschanischen Streitkräften die Verletzung des Waffenstillstands und Angriffe auf zivile Siedlungen vor.

      Das Verteidigungsministerium von Aserbaidschan hat seinerseits Beschüsse seitens armenischer Militärs gemeldet.

    • 21:24
      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew (Archivbild)

      Alijew: Baku wird niemals der Unabhängigkeit von Karabach zustimmen – Exklusiv

      Seit Ende September kommt es zu Kampfhandlungen in Bergkarabach. Nach dem Treffen der Außenminister Russlands, Aserbaidschans und Armeniens in Moskau konnte man ein Waffenruheabkommen erzielen. Die Seiten behaupten aber, dass dies in der Praxis weitgehend nicht beachtet werden. Ein Exklusivinterview mit Aserbaidschans Präsidenten Ilcham Alijew.
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    • 21:24
      Armeniens Premier Nikol Paschinjan (Archivbild)

      Nikol Paschinjan: Bakus und Ankaras Pläne für „Blitzkrieg“ in Bergkarabach gescheitert

      Der Konflikt in Bergkarabach, der sich Ende September zuspitzte, hat laut manchen Angaben schon mehrere Hunderte Menschen das Leben gekostet. Eine nachhaltige Waffenruhe konnte trotz der Vermittlung Russlands immer noch nicht erreicht werden. Ein Interview mit dem armenischen Premier, Nikol Paschinjan.
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    • 21:23

      Mehrere Siedlungen in Bergkarabach unter aserbaidschanische Kontrolle gebracht – Alijew

      Spuren der Kämpfe in Bergkarabach

      Mehrere Siedlungen in Bergkarabach unter aserbaidschanische Kontrolle gebracht – Alijew

      Die Truppen Aserbaidschans sollen nach Angaben des aserbaidschainischen Präsidentden Ilcham Alijew in Bergkarabach weiterhin auf dem Vormarsch sein. Demnach nahmen die Streitrkäfte kürzlich weitere Ortschaften in Bergkarabach ein.
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    • 23:00
      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew

      Bergkarabach-Konflikt: Es gibt keine türkische Militärbeteiligung – Aserbaidschans Präsident

      In Bergkarabach gibt es laut dem Staatschef Aserbaidschans Ilcham Alijew keine türkische Militärbeteiligung. Zum Thema äußerte er sich in einem Interview mit dem TV-Sender „France 24“.
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    • 23:00
      Brand nach dem Beschuss einer Siedlung in Bergkarabach durch die aserbaidschanische  Armee. Kreis Martakert, 29. September 2020.

      Blutvergießen beenden: Putin und Erdogan führen Telefonat zu Bergkarabach

      Angesichts des erneut entbrannten Bergkarabach-Konflikts hat der russische Präsident Wladimir Putin in einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan die Notwendigkeit von gemeinsamen Anstrengungen betont. Laut dem Kremlchef kann nur so das Blutvergießen beendet werden.
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    • 15:40
      Artilleriegeschütze der armenischen Streitkräfte nahe der Grenze zu Bergkarabach

      Türkei dementiert Entsendung syrischer Kämpfer nach Karabach

      Die Türkei hat die Informationen über die Verlegung syrischer Kämpfer zur Teilnahme am militärischen Konflikt in Bergkarabach zurückgewiesen.
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    • 15:38
      Su-25 im Einsatz (Symbolbild)

      Bergkarabach: Armenien meldet Abschuss von Su-25 – Baku dementiert

      In den andauernden Gefechten zwischen Armenien und Aserbaidschan sollen die Streitkräfte der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach nach Angaben aus Jerewan einen aserbaidschanischen Kampfjet abgeschossen haben. Aserbaidschan weist diese Behauptung jedoch zurück.
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    • 14:23
      Armenische Milizen in Bergkarabach

      Lawrow: Friedenstruppen sollen in Bergkarabach zur Kontrolle der Waffenruhe stationiert werden

      Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich in einem Interview mit russischen Journalisten zur aktuellen Situation um Bergkarabach geäußert. Eine politische Regelung in der Region ist laut seinen Worten möglich.
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    • 11:05
      Nikol Paschinjan, Premierminister von Armenien

      Bergkarabach "letzte Hürde vor neuem osmanischem Reich" - Armenien zu Kriegshetze Ankaras

      Der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan wirft der Türkei Kriegshetze vor. Wie er am Montag vor Auslandsdiplomaten sagte, hätte es keinen Krieg in Bergkarabach ohne die Teilnahme-Bereitschaft der Türkei gegeben.
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    • 20:25

      Bürgerbeauftragter: 31 tote Zivilisten bei Eskalation in Bergkarabach

      Der Bürgerbeauftragte der selbsternannten Republik Bergkarabach, Artak Beglarjan, erklärte am Montag, die Zahl der Toten unter Zivilisten in der Konfliktregion sei auf 31 gestiegen. Noch am Vortag wurden 25 zivile Opfer gemeldet.

       

    • 19:40

      Lawrow: Türkei unterstützt Moskauer Vereinbarungen zu Bergkarabach-Konflikt

      Die Türkei hat die am Freitag in Russland erzielten Vereinbarungen im Konflikt um die Kaukasus-Region Bergkarabach unterstützt. Das gab der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag bekannt.

      „Ich habe den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu kontaktiert und ihn darüber informiert, dass wir mit der Unterstützung unserer Bemühungen rechnen. Am Sonntag hatten wir wieder ein Telefongespräch, bei dem er die Unterstützung für das Moskauer Dokument bekräftigte“, sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz. 

      Nun solle erzielt werden, dass die Vereinbarungen wirklich funktionieren. „Damit beschäftigen wir uns gerade“.

       

       

    • 17:27
      Eine Turmspitze am Moskauer Kreml und eine russische Flagge

      „Umsetzung äußerst wichtig“: Kreml zur Waffenruhe-Vereinbarung für Bergkarabach

      Vor dem Hintergrund der jüngsten Berichte über die Verstöße gegen die Waffenruhe in der Konfliktregion Bergkarabach nach der in Moskau erreichten Vereinbarung eines humanitären Waffenstillstands zwischen Armenien und Aserbaidschan hat sich Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag gegenüber Journalisten zu dem Thema geäußert.  
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    • 20:39
      Soldat in Bergkarabach feuert Geschütz ab

      Nach Beschluss zur Waffenruhe: Bergkarabach meldet Abwehr von aserbaidschanischem Angriff

      Die Verteidigungsarmee von Bergkarabach hat am Sonntag via Facebook bekanntgegeben, einen Angriff der aserbaidschanischen Streitkräfte in nordöstlicher Richtung abgeschlagen zu haben.
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    • 19:42

      Bergkarabach meldet 25 zivile Opfer seit Beginn der Eskalation

      Die Gesamtzahl der Zivilisten, die seit Beginn der Eskalation in der selbsternannten Republik Bergkarabach ums Leben gekommen sind, ist laut dem Bürgerbeauftragten Artak Beglarjan auf 25 gestiegen. 

      „Infolge der Angriffe auf die Zivilbevölkerung haben wir 25 Tote, darunter 9 Frauen und ein Kind. Mindestens 102 Menschen wurden verletzt“, sagte Beglarjan auf einer Pressekonferenz.

    • 18:53
      Karabach-Konflikt (Archiv)

      Armeniens Präsident sieht keine Alternative zu Gesprächen im Bergkarabach-Konflikt

      Dem armenischen Präsidenten Armen Sarkissjan zufolge sind Verhandlungen zur Situation in der Region um Bergkarabach ein alternativloses Mittel der friedlichen Beilegung des Konflikts.
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    • 09:27

      Waffenstillstand weiterhin brüchig: Rakete schlägt in Haus in Aserbaidschan ein – sieben Tote

      Konflikt um Bergkarabach

      Waffenstillstand weiterhin brüchig: Rakete schlägt in Haus in Aserbaidschan ein – sieben Tote

      Infolge des armenisch-aserbaidschanischen Konflikts ist bei einem Raketentreffer ein Wohnhaus in der aserbaidschanischen Stadt Gjandscha zerstört worden. Sieben Menschen kamen dabei ums Leben, 33 weitere wurden verletzt, hieß es in der Generalstaatsanwaltschaft der Republik Aserbaidschan.
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    • 09:25

      Eriwan wirft Ankara und Jerusalem Lieferung von Kampfdrohnen an Baku

      Laut einer Mitteilung eines Sprechers des armenischen Außenministeriums liefern die Türkei und Israel unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe Kampfdrohnen an Aserbaidschan.

    • 22:49
      der russische Außenminsiter Sergej Lawrow

      Waffenruhe in Bergkarabach: Lawrow telefoniert mit Außenministern der Konfliktparteien

      Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat Telefongespräche mit seinen Amtskollegen in Aserbaidschan und Armenien geführt, die sich zu dem vereinbarten Waffenstillstand in der Region um Bergkarabach bekannt haben.
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    • 21:59

      Zwei Explosionen in Stepanakert

      In der Hauptstadt der selbst ernannten Republik Berg-Karabach ist es am Samstag nach Angaben eines RIA-Korrespondenten zu zwei Explosionen gekommen. Kurz zuvor heulten in Stepanakert Alarmsirenen. Der Bürgerbeauftragte der Republik meldete, es seien zwei Raketen auf die Stadt abgefeuert worden. 

    • 19:33

      Nach Waffenruhe-Beschluss für Bergkarabach: Berlin ruft Konfliktparteien zu dauerhafter Lösung auf

      Laut einer Mitteilung des Auswärtigen Amtes von Samstag begrüßt die Bundesregierung die in Moskau erreichte Vereinbarung eines humanitären Waffenstillstands zwischen Armenien und Aserbaidschan und ruft die Parteien dazu auf, an einer friedlichen und dauerhaften Lösung des Konflikts zu arbeiten.

      „Wir begrüßen den erklärten Willen beider Länder zur Aufnahme substantieller Verhandlungen unter Vermittlung der Ko-Vorsitzenden der Minsk-Gruppe der OSZE und auf Grundlage der Grundprinzipien der Konfliktregelung. Wir rufen Armenien und Aserbaidschan dazu auf, jetzt intensiv an einer friedlichen und dauerhaften Lösung des Konflikts zu arbeiten“, heißt es in der Mitteilung.

      Zudem werden die Konfliktparteien aufgefordert, den Waffenstillstand zu respektieren und weitere Opfer unbedingt zu vermeiden.

    • 11:25

      Aserbaidschan und Jerewan beschuldigen einander der Verletzung des Waffenstillstands

    • 10:03

      Waffenstillstand tritt in Berg-Karabach in Kraft

    • 09:18

      Beschüsse am Samstagmorgen vor Waffenstillstand

      Nur Stunden vor dem Anlauf des Waffenstillstands in Berg-Karabach setzt sich der Konflikt fort. Das armenische Verteidigungsministerium hat gemeldet, dass Aserbaidschan nach den Verhandlungen in Moskau begonnen habe, Drohnen in Berg-Karabach zu nutzen. Die armenische Siedlung Arzwanik sei angegriffen worden.

      Aserbaidschan hat seinerseits mitgeteilt, dass das armenische Militär fünf Siedlungen in Karabach beschossen habe.

    • 09:17

      Waffenstillstand in Berg-Karabach beschlossen

      Brand nach dem Beschuss einer Siedlung in Bergkarabach durch die aserbaidschanische  Armee. Kreis Martakert, 29. September 2020.

      Waffenstillstand in Berg-Karabach beschlossen

      Aserbaidschan und Armenien haben unter Vermittlung Russlands einen Waffenstillstand in der Konfliktregion Berg-Karabach vereinbart. Dies teilten die Außenminister der drei Staaten am frühen Samstagmorgen mit.
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    • 22:55

      Aserbaidschans Präsident Alijew übt Kritik an Minsker OSZE-Gruppe für Karabach

      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew hat scharfe Kritik an der Tätigkeit der Minsker Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für Bergkarabach geübt. Die 28-jährige Tätigkeit der Gruppe habe bislang nichts gebracht, betonte der Präsident am Freitag.

      Seit 28 Jahren vermittle die internationale Gemeinschaft im Konflikt um Bergkarabach.

      „Seit 28 Jahren betreibt die Minsker OSZE-Gruppe im Grunde genommen eine passive Tätigkeit. Diese Vermittlung hat zur Folge das, was jetzt passiert. Diese Vermittlung war nicht ausreichend genug, um Armenien zum Verlassen der ihm nicht gehörenden Territorien zu bewegen“, sagte Alijew in der CNN-Sendung „The Connect World“.

    • 19:57
      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew

      „Es gibt keinen Status quo mehr“ – Aserbaidschans Präsident über Lage um Bergkarabach

      Dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew zufolge gibt es um die Region Bergkarabach keinen Status quo mehr.
      Mehr
    • 10:57
      Das Gebäude des russischen Außenministeriums in Moskau

      Armenien und Aserbaidschan bestätigen Teilnahme an Beratungen in Moskau

      Aserbaidschan und Armenien haben ihre Teilnahme an den Beratungen in Moskau bestätigt. Dies gab die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bekannt.
      Mehr
    • 10:31

      Aserbaidschan: 31 Zivilisten seit Konfliktbeginn getötet

    • 10:29

      Berg-Karabach meldet Tod von 26 Militärs innerhalb eines Tages

    • 09:30

      Armenien meldet erneuten Beschuss von Stepanakert

      Laut einem Sprecher des armenischen Verteidigungsministeriums ist Stepanakert, die Hauptstadt der nicht anerkannten Republik Berg-Karabach, am Freitagmorgen wieder mit Raketen angegriffen worden.

    • 22:57

      Putin ruft zu Waffenruhe in Bergkarabach auf

      Der russische Präsident Wladimir Putin führt Telefonat

      Putin ruft zu Waffenruhe in Bergkarabach auf – für Gefangenenaustausch und Übergabe der Gefallenen

      Der russische Präsident Wladimir Putin hat Aserbaidschan und Armenien zur Waffenruhe im Bergkarabach-Konflikt aufgerufen. Dies begründete er mit humanitären Gründen. Unter anderem soll Putin die Außenminister beider Länder zu Verhandlungen nach Moskau eingeladen haben.
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    • 22:36

      Karabach-Konflikt: Österreich bietet Armenien und Aserbaidschan Wien als Verhandlungsort an

      Folgen von aserbaidschanischem Beschuss. Bergkarabach, 4. Oktober 2020

      Karabach-Konflikt: Österreich bietet Armenien und Aserbaidschan Wien als Verhandlungsort an

      Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Donnerstag Aserbaidschan und Armenien angeboten, zu direkten Verhandlungen in Wien zusammenzukommen, um den Konflikt in Bergkarabach beizulegen. Das wurde am Donnerstag in der österreichischen Hauptstadt mitgeteilt.
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    • 21:34
      Berg-Karabach

      Russische Journalisten bei Beschuss in Karabach verletzt

      Der russische Journalist Yuri Kotenok ist bei einem Schlag auf Kazanchetsots, den Haupttempel der karabachischen Stadt Schuschi, schwer verletzt worden, berichtet RIA Novosti aus dem Pressezentrum der nicht anerkannten Republik Bergkarabach.
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    • 20:43

      Aserbaidschan kritisiert Maas wegen Aufrufs zu Waffenruhe

      Aserbaidschans Hauptstadt Baku

      Aserbaidschan kritisiert Maas wegen Aufrufs zu Waffenruhe

      Aserbaidschan hat einen Aufruf von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) zum Einlenken im Konflikt um die Unruheregion Berg-Karabach kritisiert. Der Appell sei sehr bedauerlich, erklärte das Außenministerium der ehemaligen Sowjetrepublik am Donnerstag in der Hauptstadt Baku.
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    • 12:02

      Armeniens Präsident Armen Sarkisjan hat den Leiter vom Dienst für Nationale Sicherheit, Argischti Kjaramjan, entlassen. Gründe dafür sind bislang nicht bekannt.

    • 16:16

      Maas ruft zur Waffenruhe in Berg-Karabach auf

      Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat Aserbaidschan dazu aufgerufen, einer Waffenruhe in der südkaukasischen Konfliktregion Berg-Karabach zuzustimmen. Während Armenien seine grundsätzliche Bereitschaft zu einer Waffenruhe signalisiert habe, sei von der aserbaidschanischen Seite eine entsprechende Zusage bislang nicht zu bekommen, sagte Maas am Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Bundestag. Falls Aserbaidschan in dieser Frage nicht einlenke, müsse die EU den Druck auf Baku erhöhen. Der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt um die von Armenien kontrollierte Region war in den vergangenen anderthalb Wochen massiv eskaliert.

    • 13:43
      Russlands Präsident Wladimir Putin (Archiv)

      Nach Eskalation in Bergkarabach: Putin telefoniert erstmals mit Alijew

      Erstmals nach dem erneuten Aufflammen des Bergkarabach-Konfliktes haben die Präsidenten Russlands und Aserbaidschans, Wladimir Putin und Ilcham Alijew, am Mittwoch miteinander telefoniert und die aktuelle Situation an der Berührungslinie in Bergkarabach erörtert. Das teilte Alijews Pressedienst mit.
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    • 11:37

      Irans Präsident warnt vor regionalem Krieg

      Der iranische Präsident Hassan Rohani hat im Bergkarabach-Konflikt im Südkaukasus vor einem regionalen Krieg gewarnt. „Wir sollten höllisch aufpassen, dass aus diesem Konflikt kein regionaler Krieg wird, denn von dem würde definitiv keiner profitieren“, sagte er am Mittwoch. Dies habe er „klar und deutlich“ auch dem Präsidenten Aserbaidschans sowie dem armenischen Premierminister mitgeteilt. „Mit Gewalt kann man Probleme nicht lösen, da gibt es andere Wege“, so der Präsident im Staatsfernsehen.

    • 10:22

      Putin zu Karabach-Lage

      „Das ist eine Tragödie. Wir machen uns Sorgen, denn Aserbaidschan, Armenien und Bergkarabach sind die Territorien, auf denen uns nahe und bekannte Menschen leben.“ Er rief auf dem Sender „Rossija 24“ zu einer möglichst schnellen Waffenruhe auf.

    • 10:22

      Aserbaidschans Streitkräfte haben mit Kampfdrohnen verschiedene zivile Objekte in Stepanakert angegriffen, wie das Außenministerium der nicht anerkannten Republik Bergkarabach erklärte. Es gebe keine Angaben über Verletzte.

    • 10:13

      Armenien meldet Verlegung aserbaidschanischer Militärs an iranische Grenze

    • 20:28
      Der Europapalast, Sitz der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg

      Konflikt in Bergkarabach: PACE kritisiert Türkei für „aufhetzerische Rhetorik“

      Der Monitoring-Ausschuss in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) hat mit Blick auf den Konflikt in Bergkarabach Ankara für seine Kriegsrhetorik kritisiert. Nach Ansicht des Ausschussleiters Michael Aastrup Jensen gießt diese nur noch mehr Öl ins Feuer.
      Mehr
    • 15:57

      Bereit zu Unterstützung „in jedem Bereich”: Ankara stellt sich weiterhin hinter Baku

      Angesichts des Konflikts in Bergkarabach hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu die Bereitschaft der Türkei, Aserbaidschan umfassend zu unterstützen, bekräftigt. Er betonte die Wiederherstellung der territorialen Unversehrtheit Aserbaidschans.

      „Natürlich sind wir als Türkei, als türkisches Volk bereit, Aserbaidschan in jedem Bereich zu unterstützen, wo unsere Hilfe benötigt wird. Dies hat (…) unser Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärt und erklären auch wir von unseren Plattformen aus“, sagte der türkische Außenminister laut dem Pressedienst von Alijew.

    • 12:48
      UN-Generalsekretär Antonio Guterres (Archivbild)

      Bergkarabach-Konflikt: UN-Generalsekretär fordert sofortigen Stopp der Kämpfe

      UN-Generalsekretär António Guterres hat die anhaltenden Gefechte um Bergkarabach verurteilt und in Armenien und Aserbaidschan sofortige Waffenruhe gefordert. Dies teilte der Sprecher des UN-Generalsekretärs, Stéphane Dujarric, am Montag mit.
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    • 12:34

      Laut einem Sputnik-Reporter werden in Stepanakert acht Explosionen gehört

    • 08:55
      Baschar al-Assad (Archivbild)

      Assad nennt Erdogan Initiator neuer Spirale des Bergkarabach-Konflikts

      Syriens Präsident Baschar al-Assad hat den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan als Hauptinitiator der neuen Spirale des Bergkarabach-Konflikts bezeichnet.
      Mehr
    • 08:26

      Bergkarabach auf Agenda: Türkischer Außenminister reist heute nach Aserbaidschan

      Laut dem türkischen Außenministerium unternimmt der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Dienstag eine Arbeitsreise nach Aserbaidschan. Erwartet wird, dass er mit dem aserbaidschanischen Präsidenten, Ilham Alijew, und Außenminister Jeyhun Bajramow verhandeln wird. Auf der Agenda stehen die Lage in Bergkarabach sowie regionale und internationale Fragen.

    • 22:48

      Telefonat mit Premier Armeniens: Putin ruft zur Einstellung der Kampfhandlungen in Bergkarabach auf

      Der russische Präsident Wladimir Putin führt Telefonat

      Telefonat mit Premier Armeniens: Putin ruft zur Einstellung der Kampfhandlungen in Bergkarabach auf

      Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan hat mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in einem Telefonat den Konflikt in Bergkarabach besprochen. Putin soll in dem Gespräch auf die Notwendigkeit der unverzüglichen Einstellung der Kampfhandlungen verwiesen haben. Die Initiative zu dem Gespräch ging von armenischer Seite aus.
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    • 16:50

      Konflikt in Bergkarabach: Türkei wirft Armenien Kriegsverbrechen vor

      Einwohner eines  zerstörten Hauses in der  aserbaidschaniscen  Stadt Gandscha

      Konflikt in Bergkarabach: Türkei wirft Armenien Kriegsverbrechen vor

      Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat den vermutlichen Beschuss von aserbaidschanischen Ortschaften durch Armenien als Kriegsverbrechen verurteilt.
      Mehr
    • 16:00

      Bergkarabach-Konflikt: Russland bleibt mit Türkei und Iran in Kontakt

      Russlands Außenministerium

      Bergkarabach-Konflikt: Russland bleibt mit Türkei und Iran in Kontakt

      Angesichts des eskalierenden Konflikts in Bergkarabach bleibt Russland laut seinem Außenminister Sergej Lawrow mit der Türkei und dem Iran in Kontakt.
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    • 09:12

      Armenien: Wieder Gewalt an der Trennlinie in Bergkarabach

      Laut der Pressesprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums, Schuschan Stepanjan, dauern die Kämpfe an der Trennlinie in der Exklave Bergkarabach an. 

      „Nachts und auch jetzt werden die Kämpfe an der Trennlinie zwischen Arzach und Aserbaidschan mit unterschiedlicher Intensität fortgesetzt“, schrieb Stepanjan am Montag auf Facebook.

    • 09:10

      Konflikt im Südkaukasus: Vier Explosionen in der Hauptstadt von Bergkarabach

      Am Montagmorgen sind am Stadtrand von Stepanakert, der Hauptstadt der nicht anerkannten Republik Bergkarabach, vier Granaten explodiert. Wo genau die Granaten einschlugen ist nicht bekannt. Die Stadtbevölkerung beschloss, sich in den Kellern zu verstecken. 

      Ansonsten war die Nacht vom Sonntag zu Montag ruhig. In der Hauptstadt der nicht anerkannten Republik Bergkarabach herrscht derzeit dichter Nebel, was die Koordinierung des Beschusses erschwert.

    • 21:43

      Berater von Alijew meldet Raketenangriff Armeniens nahe Baku

      Nach Angaben eines Beraters des aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew hat Armenien am Sonntagabend Raketenangriffe in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Baku durchgeführt.

      Das Ziel dabei seien die „Zivilbevölkerung Aserbaidschans und zivile Infrastruktur“ gewesen, twitterte Hikmet Gadschijew. In der Stadt Gandscha sollen demnach vier Raketen eingeschlagen sein. In Khizi und Abscheron - Zwei Mittelstreckenraketen mit jeweils 300 Kilometer Reichweite. Zwei weitere Raketen trafen ein Kraftwerk in Mingätschewir, wie Gadschijew mitteilte. 

      Armeniens Verteidigungsministerium weist die Angaben als falsch zurück. 

       

    • 21:17
      Ilcham Alijew

      „Haben keine Kämpfer aus Syrien“: Aserbaidschans Präsident fordert Entschuldigung Frankreichs

      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew hat Frankreich dazu aufgefordert, sich für die Worte des Präsidenten Emmanuel Macron über die angebliche Verlegung syrischer Kämpfer nach Baku für die Teilnahme an den Gefechten in der Region Bergkarabach zu entschuldigen.
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    • 20:17

      Konflikt um Bergkarabach: Russland zur Unterstützung bei Beilegung bereit – Moskau

      Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat in einem Telefongespräch mit seinem armenischen Amtskollegen Sograb Mnazakanjan am Sonntag die Lage im Konfliktgebiet Bergkarabach erörtert und die Bereitschaft Moskaus zur Mithilfe bei der diplomatischen Beilegung zum Ausdruck gebracht. 
      Der Schwerpunkt habe bei den Fragen der Suche nach einem Ausweg aus der Situation gelegen, die sich im Kampfgebiet entwickelt habe, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums.

      Die russische Seite habe dabei die Notwendigkeit des schnellstmöglichen Waffenstillstands betont, so die Behörde.

      „Von russischer Seite aus wurde eine Besorgnis über die Zunahme der Opfer unter der Zivilbevölkerung ausgedrückt. Die Notwendigkeit eines schnellstmöglichen Waffenstillstands wurde festgestellt. Es wurde die Bereitschaft bestätigt, die Parteien dabei zu unterstützen, den Beilegungsprozess bezüglich Bergkarabach auf den politisch-diplomatischen Weg unter der Schirmherrschaft der Ko-Vorsitzenden der Minsker Gruppe der OSZE gemäß der gemeinsamen Erklärung der Präsidenten Russlands, der USA und Frankreichs zurück zu bringen“, hieß es weiter.

    • 18:18

      Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan weiter eskaliert

      Die armenischen Behörden veröffentlichten am Sonntag Videos nach Raketeneinschlägen in Stepanakert. Diese zeigten brennende Gebäude und Fahrzeuge auf den Straßen. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium in Baku wiederum warf dem „Gegner“ schweren Beschuss seiner Ortschaften an der Demarkationslinie zu Berg-Karabach vor. Beiden Seiten gaben sich - wie seit Beginn der Kämpfe am Sonntag vor einer Woche - die Schuld an dem Blutvergießen.

    • 17:36

      Aserbaidschans Präsident nennt Bedingungen für Verhandlungen mit Armenien

      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew erklärte, die Beilegung des Konflikts mit Armenien müsse per Dialog erfolgen – unter der Bedingung, dass es eine Grundlage dafür gebe.

      „Wir stimmen dem Standpunkt zu, dass das Problem mit Armenien per Dialog gelöst werden muss. Dafür muss es aber eine Grundlage geben. Armeniens Premier sollte die Treue zu den bisherigen Vereinbarungen bekunden, laut denen die Territorien in Bergkarabach als besetzte aserbaidschanische Territorien anerkannt wurden“, sagte Alijew im Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al-Arabiya.

      Für die Einstellung der militärischen Handlungen durch Baku sei es notwendig, dass der armenische Premier, der „die besetzten aserbaidschanischen Gebiete armenisch nannte“, Entschuldigungen dafür entgegenbringe, sagte Alijew.

    • 15:22

      Weitere Explosionen in Stepanakert gehört

    • 14:14

      Türkei verurteilt Angriff auf Ganja

      Das türkische Außenministerium hat in einer Erklärung den Beschuss der aserbaidschanischen Stadt Ganja als eine Verletzung der Genfer Konventionen verurteilt.

      „Die heutigen Angriffe Armeniens auf die Zivilbevölkerung von Ganja, Aserbaidschans zweitgrößter Stadt, sind eine neue Manifestation der rechtswidrigen Position Armeniens. Wir verurteilen diese Angriffe. Armenien steht vor einer Niederlage in den besetzten aserbaidschanischen Gebieten und verstößt deswegen gegen alle Grundsätze des humanitären Rechts, vor allem gegen die Genfer Konventionen, und greift zivile Siedlungen an, die außerhalb der Konfliktzonen liegen”, hieß es.

      Zuvor hatten die Behörden der nicht anerkannten Republik Berg-Karabach mitgeteilt, sie hätten einen Militärflugplatz in Ganja zerstört. Aserbaidschanische Behörden behaupteten, der Beschuss sei von der armenischen Seite gekommen und habe Zivilisten getroffen. 

    • 14:13

      Baku meldet 24 Tote an der Kampflinie in Berg-Karabach

      Laut der Generalstaatsanwaltschaft von Aserbaidschan sind infolge des Konflikts and der Kontaktlinie in Berg-Karabach seit Ende September 24 Menschen ums Leben gekommen.

    • 14:02

      Beschuss von aserbaidschanischer Stadt Ganja

      Aserbaidschan hat Angriffe von armenischen Militärs auf seine zweitgrößte Stadt Ganja am Sonntag gemeldet. Es habe dabei einen Toten und vier Verletzte gegeben.

    • 21:48

      Mehrere Explosionen in Hauptstadt von Berg-Karabach gehört

      In Stepanakert, Hauptstadt der Unruheregion Berg-Karabach, ist es am Sonntagmorgen zu mehreren Explosionen gekommen. Darüber berichtet ein Sputnik-Reporter vor Ort.

      Laut konnte man nach jeder Denotation die Streuung von Splittern hören.

      Zunächst war nicht klar, welche Objekte getroffen wurden.

      Das Außenministerium der nicht anerkannten Republik teilte mit, Stepanakert werde von der aserbaidschanischen Seite beschossen.

    • 20:39
      Karabach-Konflikt (Archiv)

      Karabach-Konflikt: Armeniens Premier spricht von 150 türkischen Militärs an Seite Aserbaidschans

      In der Zuspitzung des Konflikts um Bergkarabach sollen 150 türkische Militärs die Handlungen der aserbaidschanischen Armee auf verschiedenen Ebenen leiten. Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan hat sich dazu in einer Ansprache an die Landsleute geäußert, wie die Agentur RIA Novosti am Samstag berichtet.  
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    • 07:35

      Jerewan spricht von größerem Angriff gegen Berg-Karabach

      Bodentruppen Aserbaidschans haben am Samstag nach Darstellung der armenischen Führung in Jerewan einen großangelegten Zangenangriff gegen die armenische Enklave Berg-Karabach gestartet. Aserbaidschanische Truppen seien sowohl aus nördlicher als auch südlicher Richtung „mit starken Einheiten” vorgerückt, berichteten russische Medien unter Berufung auf die armenische Armeeführung. Die Angaben konnten von unabhängiger Seite nicht bestätigt werden.

    • 07:07

      Armenien meldet Abschuss von drei aserbaidschanischen Flugzeugen

    • 22:19
      Kämpfe in Bergkarabach

      Karabach-Konflikt: Armenien spricht von 540 getöteten aserbaidschanischen Soldaten

      Aserbaidschan hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums Armeniens in den zurückliegenden 24 Stunden 540 Soldaten an Toten verloren. Mehr als 700 aserbaidschanische Militärs seien verletzt worden, teilte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Eriwan mit.
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    • 20:58

      Mehrere Dörfer in Unruheregion Bergkarabach evakuiert

      Mehrere Dörfer nahe der Kontaktlinie in Bergkarabach sind am Freitag evakuiert worden. Das teilte der Staatsminister (Regierungschef) der selbsternannten Republik, Grigori Martirosjan, mit. In der Stadt Stepanakert gebe es keine Evakuierung, betonte er während einer Pressekonferenz, die auf Facebook live übertragen wurde. 

    • 10:06

      Armenien meldet Angriff seitens Aserbaidschan

      Das Verteidigungsministerium Armeniens hat mitgeteilt, dass Streitkräfte Aserbaidschans die Stadt Gadrut aus einem Mehrfachraketenwerfersystem „Smertsch” beschossen haben.

    • 09:50

      Außenamt von Aserbaidschan: Journalisten unter Beschuss armenischer Militärs geraten

      Laut Angaben des Außenministeriums von Aserbaidschan sind am Freitag mehrere lokale sowie ausländische Journalisten unter Beschuss seitens der armenischen Streitkräfte nahe der Stadt Terter geraten.

      Dies teilte die Sprecherin des aserbaidschanischen Außenministeriums, Lejla Abdullajewa, via Twitter mit. Laut ihr kam es zu dem Angriff im Dorf Gapanly.

      Gapanly befindet sich im Rayon von Terter, der offiziell zu Aserbaidschan gehört, wird aber teilweise von der nicht anerkannten Republik Bergkarabach kontrolliert.

    • 08:17

      EU-Gipfel fordert Ende von Gewalt in Berg-Karabach

      Die Staats- und Regierungschef der EU haben ein sofortiges Ende der Gewalt in der Konfliktregion Berg-Karabach im Süden des Kaukasus gefordert. Der Verlust von Menschenleben und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung seien nicht hinnehmbar, heißt es in einer in der Nacht zum Freitag beim EU-Gipfel in Brüssel veröffentlichten Erklärung. Aserbaidschan und Armenien sollten ohne Vorbedingungen Verhandlungen beginnen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell solle prüfen, wie eine Unterstützung der Europäer aussehen kann.

    • 22:15
      Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht im Landesparlament. Ankara, 1. Oktober 2020

      Erdogan kritisiert Position der Minsker OSZE-Gruppe für Bergkarabach

      Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Minsker OSZE-Gruppe für Bergkarabach kritisiert und ihre Appelle nach einer Feuereinstellung in der Region als unzulässig abgewiesen.
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    • 20:05

      Moskau wirbt für Lösung im Konflikt um Bergkarabach – UN-Botschafter

      Russland wirbt für die Beilegung des Konfliktes um Bergkarabach und unterstützt keine Seite gegen die andere. Das sagte am Donnerstag der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja auf einer Pressekonferenz.

      „Die Türkei unterstützt Aserbaidschan eindeutig. Wir wissen das. Aber das bedeutet nicht, dass wir auf der anderen Seite sind und Armenien gegen Aserbaidschan unterstützen. Es ist nicht so. Wir unterstützen eine faire Einigung, wir unterstützen einen Waffenstillstand, wir unterstützen die Einstellung der Feindseligkeiten“, so Nebensja. 

      In Russland wolle man ein Ende der Eskalation, betonte er.

    • 18:06

      Lawrow und Cavusoglu für Abbau der Spannungen in Bergkarabach – Moskau

      Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Donnerstag mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu über die Lage in Bergkarabach gesprochen. Dabei betonten sie die Notwendigkeit einer Waffenruhe in dem Konfliktgebiet, hieß es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums. 

      „Die Eskalation der Spannungen um Bergkarabach wurde ausführlich erörtert. Die Minister äußerten ernsthafte Besorgnis über die anhaltende bewaffnete Konfrontation und sprachen sich für eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten aus. Betont wurde auch die Unzulässigkeit der Beteiligung illegaler bewaffneter Gruppen aus anderen Regionen an dem Konflikt“, so das Ministerium.

      Es brauche „äußerst ausgewogene Schritte“ in Bezug auf die Bereitstellung politischer und diplomatischer Hilfe für Baku und Eriwan.

    • 14:12

      Putin, Trump und Macron haben Erklärung zur Lage in Karabach abgestimmt

      Die Präsidenten Russlands, der USA und Frankreichs - Wladimir Putin, Donald Trump und Emmanuel Macron - haben eine Erklärung zur Situation in Bergkarabach abgestimmt. Das geht aus einer entsprechenden Kreml-Pressemitteilung hervor.

      Die Staatschefs verurteilen demnach entscheidend die Gewalteskalation an der Berührungslinie in der Zone des Bergkarabach-Konflikts. „Wir trauern um die Todesopfer und kondolieren den Familien von Toten und Verletzten“, heißt es.

      „Wir rufen zur sofortigen Einstellung von Kampfhandlungen zwischen den Streitkräften der beteiligten Seiten auf.“ Die Präsidenten forderten auch die Staatschefs Armeniens und Aserbaidschans dazu auf, sofort Verpflichtungen auf sich zu nehmen, gewissenhaft und ohne das Stellen von Vorbedingungen die Verhandlungen zur Regelung unter Mitwirkung der Co-Vorsitzenden der Minsker OSZE-Gruppe wieder aufzunehmen.

    • 12:22

      Russischer Journalist unter Beschuss geraten

      Zugleich teilte der Chefredakteur des russischen TV-Senders „Doschd“, Tichon Dsjadko, mit, dass der stellvertretende Chefredaktor des Senders, Dmitri Jelowski, in Bergkarabach in der Stadt Martuni unter Beschuss geraten sei. „Derzeit befindet er sich in einem Luftschutzbunker.“ Er soll nicht verletzt worden sein.

    • 12:11

      Armenien meldet: Journalisten von „Le Monde“ bei Angriff Aserbaidschans in Bergkarabach verletzt

      „Zwei Journalisten der französischen Zeitung ,Le Monde‘ sind bei einem Luftangriff der aserbaidschanischen Streitkräfte nahe der Stadt Martuni verletzt worden“, so das armenische vereinte Informationszentrum. Die Betroffenen werden derzeit in ein städtisches Krankenhaus gebracht.  

    • 10:45

      Armenien meldet Abschuss von drei aserbaidschanischen Hubschraubern

      Die Verteidigungsarmee in Bergkarabach hat in der Nacht und am Donnerstagmorgen drei Hubschrauber der aserbaidschanischen Streitkräfte abgeschossen, sagte der Sprecher des armenischen Verteidigungsministeriums, Artsrun Hovhannisyan.

      Ihm zufolge wurden außerdem 15 aserbaidschanische Panzerfahrzeuge getroffen und sechs Drohnen zerstört.

    • 08:05

      Telefongespräch zwischen Putin und Macron

      Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.) und Russlands Präsident Wladimir Putin (Symbolbild)

      Putin-Macron-Telefonat: Moskau und Paris rufen zu Waffenruhe in Bergkarabach auf

      Russlands Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben ein Telefongespräch geführt. Laut dem Kreml-Pressedienst wurde die Situation in Bergkarabach und Weißrussland besprochen.
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    • 22:34

      „Langfristige Gefahren für Sicherheit aller Länder in Region” – Moskau zu angeblichem Einsatz von Söldnern in Bergkarabach

      Ein armenischer Soldat feuert bei Kämpfen gegen aserbaidschanische Einheiten in Bergkarabach ein Artilleriegeschütz ab

      „Eskalation und langfristige Gefahren” – Moskau zu angeblichem Einsatz von Söldnern in Bergkarabach

      Nach mehreren Meldungen über den angeblichen Einsatz von Söldnern in Bergkarabach hat das russische Außenministerium dazu Stellung genommen. Moskau zeigte sich über den Vorgang besorgt und warnte vor einer weiteren Eskalation des Konflikts.
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    • 18:07

      Lawrow ruft Außenminister Armeniens und Aserbaidschans zur unverzüglichen Waffenruhe auf

      Russlands Außenminister Sergej Lawrow (Archiv)

      Lawrow ruft Außenminister Armeniens und Aserbaidschans zur unverzüglichen Waffenruhe auf

      Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Mittwoch in separaten Telefongesprächen mit den Außenministern Aserbaidschans und Armeniens, Dscheihun Bajramow und Sohrab Mnazakanjan, zu einem sofortigen Waffenstillstand in Bergkarabach und einer baldigen Wiederaufnahme der Verhandlungen aufgerufen.
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    • 18:00

      „Aufrufe zum Dialog sind sinnlos“: Alijew zu Bergkarabach-Konflikt

      Jugendliche in Baku

      „Aufrufe zum Dialog sind sinnlos“: Alijew zu Bergkarabach-Konflikt

      Der aserbaidschanische Präsident, Ilham Alijew, hat das Nachbarland Armenien vor Provokationen gewarnt und den Abzug von Truppen aus Bergkarabach gefordert. Sein Land werde unbedingt seine territoriale Integrität wiederherstellen, versprach er am Mittwoch.
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    • 17:40

      Aserbaidschans Präsident nennt Bedingung für Waffenstillstand in Bergkarabach

      Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew

      Aserbaidschans Präsident nennt Bedingung für Waffenstillstand in Bergkarabach

      Die Kämpfe in Bergkarabach werden laut dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew erst dann eingestellt, wenn Jerewan seine Truppen aus dem Gebiet zurückzieht. Dem Staatschef zufolge will Aserbaidschan, das das Völkerrecht auf seiner Seite habe, seine territoriale Integrität wiederherstellen.
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    • 15:30
      Aserbaidschanische Kampfeinheiten auf dem Weg zur Frontlinie in Bergkarabach, 27. September 2020

      Eine Frage des Prinzips: So läuft der Dialog zwischen Baku und Jerewan nach Ausbruch der Gefechte

      Vor vier Jahren setzten Aserbaidschan und Armenien nach einer erneuten Eskalation in Bergkarabach die Verhandlungen auf Basis der so genannten „Madrider Prinzipien“ fort. Aber die bislang unversöhnlichen Kaukasus-Republiken deuten das Dokument unterschiedlich.
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    • 14:58

      Bundesregierung sehr beunruhigt wegen Kämpfen um Bergkarabach

      Die Bundesregierung hat Armenien und Aserbaidschan zur Einstellung ihrer Kämpfe um die Konfliktregion Bergkarabach und zu Verhandlungen aufgefordert. Die heftigen Kampfhandlungen mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten „beunruhigen uns sehr”, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. Sie verwies auf eine Erklärung von Außenminister Heiko Maas (SPD), der am Wochenende gefordert hatte: „Ich rufe beide Konfliktparteien dazu auf, sämtliche Kampfhandlungen und insbesondere den Beschuss von Dörfern und Städten umgehend einzustellen.”

      Auf eine Frage, ob die Bundesregierung Bergkarabach völkerrechtlich als Teil Aserbaidschans betrachte, ging die Sprecherin nicht unmittelbar ein. Sie sagte dazu, wichtig sei es, beide Seite zurück an den Verhandlungstisch zu bekommen.

      Die Kämpfe in der Region dauern seit Sonntag an. Die verfeindeten Nachbarländer haben den Kriegszustand verhängt.

    • 13:58

      Russische Militärs verfolgen Situation

      Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch, dass die russischen Militärs aufmerksam die Situation an der Berührungslinie in Bergkarabach beobachten würden. „Alle Informationen werden gründlich analysiert.“ Auch alle Erklärungen internationaler Spitzenpolitiker, die auf hohem und höchstem Niveau aus unterschiedlichen Ländern verlauteten, werden demnach fixiert.

    • 12:51

      Fotos armenischer Su-25 publik gemacht

      Am Dienstag hatte Jerewan erklärt, dass ein armenisches Kampfflugzeug Su-25 von einer türkischen F-16 abgeschossen worden sei. Der Pilot sei ums Leben gekommen. Ankara und Aserbaidschan haben die Angaben inzwischen dementiert. Nun machte das armenische Außenministerium den Namen des ums Leben gekommenen Piloten publik: Waleri Danelin. Veröffentlicht wurden auch Bilder, die die verunglückte Maschine zeigen sollen. Aus Aserbaidschan hieß es am Mittwoch, dass zwei armenische Su-25-Flugzeuge mit einem Berg kollidiert und explodiert seien. Das Übrige sei absurd und Desinformation, so der Berater des aserbaidschanischen Präsidenten für Außenangelegenheiten, Chikmet Gadschijew.

    • 11:24

      Gericht: Armenien und Aserbaidschan müssen Zivilisten schützen

      Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Armenien und Aserbaidschan angewiesen, jede Militäraktion zu vermeiden, die Zivilisten gefährden könnte. Die gegenwärtigen Kämpfe um die umstrittene Region Bergkarabach seien ein ernsthaftes Risiko für Verletzungen der Europäischen Menschenrechtskonvention, der beide Staaten angehören, erklärte das Gericht mit Sitz in Straßburg am Mittwoch. (dpa)

    • 11:10

      Macron meldet sich zu Wort

      Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im Konflikt um die Region Bergkarabach einen Waffenstillstand gefordert und gleichzeitig Aserbaidschan in die Verantwortung genommen. Es sei erwiesen, dass die Schüsse am Sonntag, als der Konflikt wieder aufflammte, aus Aserbaidschan gekommen seien, sagte Macron am Mittwoch bei einem Staatsbesuch in Riga. Er habe die Möglichkeit gehabt, mit dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan und dem aserbaidschanischen Präsident Ilham Aliyev zu sprechen.

      Man habe von Anfang an auf Ebene der Außenminister in der OSZE-Minsk-Gruppe - Frankreich, Russland und USA - eng zusammengearbeitet, so Macron weiter. Er wolle nun aber auch mit Russlands Präsident Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Donald Trump sprechen. Die politischen Äußerungen der Türkei habe er zur Kenntnis genommen. Er halte sie aber für unüberlegt und gefährlich. Er habe aber noch keinen Beweis für eine Beteiligung regionaler Mächte wie der Türkei an dem Konflikt, sagte Macron. (dpa)

    • 11:05

      Armenien gegen Moskau-Jerewan-Baku-Gipfel

      Armenien ist laut den jüngsten Aussagen des Premiers Nikol Paschinjan gegen ein Gipfeltreffen zwischen Moskau, Jerewan und Baku:

      „Während Militärhandlungen ist es nicht angebracht, von einem Gipfel zu sprechen. Für das Führen der Verhandlungen sind eine entsprechende Atmosphäre und Bedingungen notwendig.“

    • 11:04

      Paschinjan wirft der Türkei „Export“ von Instabilität vor

      Armeniens Premier Nikol Paschinjan äußerte vor Journalisten: „Gestern hat unser Außenminister gesagt, dass die Türkei Instabilität exportiere. Ja, die Türkei exportiert Instabilität in den Nahen Osten, Mittelmeerraum und Südkaukasus.“

    • 10:55

      Armenien meldet Angriffe durch türkische Drohnen und Kampfjets

      Der Sprecher des armenischen Verteidigungsministeriums Arzrun Owannisjan schrieb am Mittwoch bei Facebook, dass Aserbaidschan in der nördlichen Richtung der Berührungslinie Luftangriffe ausübe. Dabei sollen türkische Drohnen im Einsatz sein. Die Kampfjets F-16 der türkischen Luftstreitkräfte seien laut dem Posting abgehoben.

      Unter anderem teilte der Sprecher mit, dass ein Gespräch zwischen Piloten in türkischer Sprache registriert worden sein soll.

    • 10:54

      Aserbaidschan will armenisches S-300-System zerstört haben

      Soldaten der aserbaidschanischen Armee versetzen einen Schlag gegen armenische Truppen in Bergkarabach

      Bergkarabach: Aserbaidschan will armenisches S-300-System zerstört haben

      Im Kaukasus dauern die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach weiter an. Das aserbaidschanische Militär behauptet, ein Luftabwehr-Raketensystem der armenischen Streitkräfte im Konfliktgebiet zerstört zu haben. Armenien bestreitet das.
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    • 10:29
      UN-Logo

      UN-Sicherheitsrat fordert sofortige Beendigung der Kämpfe in Bergkarabach

      Der UN-Sicherheitsrat hat sich besorgt über die Eskalation des Konflikts in der Unruheregion Bergkarabach im Südkaukasus gezeigt und ein sofortiges Ende der Kämpfe gefordert. Dies gab der Botschafter des Nigers, Abdou Abarry, am Dienstag (Ortszeit) in New York bekannt.
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    Situation, Bergkarabach-Konflikt, Türkei, Armenien, Aserbaidschan
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