07:24 23 Oktober 2020
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    Nach einer weiteren erfolglosen Verhandlungsrunde hat der britische Premier Boris Johnson die EU für das Zustandekommen eines Handelspakts zuständig erklärt. „Es liegt an unseren Freunden“, sagte Johnson dem Sender BBC am Freitag über die Chancen auf eine Einigung mit der EU.

    Die EU müsse nun gesunden Menschenverstand zeigen, fügte Johnson hinzu und äußerte die Hoffnung, dass ein Deal zustande komme, wie die Deutsche Presse-Agentur aus London meldete.

    Gespräche ohne Durchbruch zu Ende gegangen

    Am Samstag wollte der Premier sich mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen per Video zusammenschalten, um über weitere Schritte zu reden. Die Gespräche zwischen den Chef-Unterhändlern Michel Barnier und David Frost waren am Freitag ohne Durchbruch zu Ende gegangen, obwohl die Zeit immer knapper wird. Kommt im Oktober keine Einigung zustande, droht zum Jahreswechsel ein harter wirtschaftlicher Bruch mit Zöllen und anderen Handelshürden, hieß es.

    am/sna

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    Tags:
    Verhandlungen, Boris Johnson, EU, Großbritannien