06:10 27 Oktober 2020
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    Nach Ansicht der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht genug für Ostdeutschland getan.

    „Ich denke schon, dass sich gerade die Kanzlerin angesichts der noch großen Unterschiede zwischen Ost und West fragen muss, ob sie für ihre Heimat mehr hätte tun können“, sagte die Politikerin der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit.

    Als Beispiele führte die Ministerpräsidentin unter anderem die „späte Angleichung der ostdeutschen Renten und die späte Einführung der Grundrente“ an.

    „Beides mussten wir uns hart erkämpfen, beides hätte viel früher kommen müssen“, so Schwesig.

    Sie unterstrich, dass es dabei um die Anerkennung von Lebensleistungen und nicht nur um eine materielle Besserstellung gehe. Schwesig wurde 1974 in Frankfurt (Oder) geboren, Merkel erblickte die Welt in Hamburg, aber wuchs in der DDR auf.

    Allerdings empfindet Schwesig keinen Bruch der ostdeutschen Bevölkerung mit der Bundeskanzlerin.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Bevölkerung, Hamburg, Frankfurt an der Oder, CDU, SPD, Ostdeutschland, Manuela Schwesig, Angela Merkel