06:44 20 Oktober 2020
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    Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Berlin einem Aufmarsch der rechtsextremen Partei „Der III. Weg“ den Weg versperrt. Die Polizei meldete gewaltsame Zwischenfälle und Verletzte in eigenen Reihen.      

    „Es sind vereinzelt Steine und Flaschen in Richtung der Einsatzkräfte geworfen worden“, sagte ein Polizeisprecher. Am Abend hieß es zudem, ein Beamter sei mit einer übelriechenden Flüssigkeit übergossen worden. Nach Angaben der Polizei wurden die Identitäten mehrerer mutmaßlicher Angreifer aufgenommen. Einige Menschen wurden in Gewahrsam genommen.

    Es seien Polizisten verletzt worden - wie viele, das konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Es habe wiederholt Versuche von Gegendemonstranten gegeben, auf die Seite der Rechten durchzudringen. Die Polizei habe die Kontrolle über den Einsatz aber nicht verloren.

    Rechtsextreme hatten eine Demo unter dem Motto „Ein Volk will Zukunft“ angemeldet. Insgesamt hatten die Beamten rund 300 Menschen aus dem rechten Spektrum und mehrere hundert Gegendemonstranten gezählt.

    Für den späteren Samstagabend war noch eine Demonstration im linksalternativen Stadtteil Friedrichshain geplant. Wenige Tage vor der geplanten Räumung des linksradikalen Symbolhauses Liebigstraße 34 wollten Unterstützer demonstrieren.

    pd/mt/dpa

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    rechtsextreme Partei „III. Weg, blockieren, Berlin, Aufmarsch, Neonazis, Demo