08:06 23 Oktober 2020
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    Der Kreml-Specher Dmitri Peskow und der offizielle Vertreter des UN-Generalsekretärs, Stefan Dujarrik, haben der Familie der Journalistin Irina Slawina aus der russischen Stadt Nischni Nowgorod, die Selbstmord beging, ihr Beileid ausgesprochen.

    „Wir haben keine Details, aber wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass der Gouverneur (der Region Nischni Nowgorod – Anm.D. Red.) Nikitin sagte, er würde definitiv herausfinden, was passiert sei. Es besteht kein Grund zu bezweifeln, dass der Gouverneur den Inhalt des Falls aufklären und die Gründe, die zum Selbstmordanlass werden könnten, herausfinden wird“, sagte Peskow.

    Er erklärte, dass dieser Fall keine Angelegenheit des Kremls sei.

    Über das Geschehene hat sich auch die Uno informiert gezeigt:

    „Wir haben Berichte in den Medien gesehen und sprechen ihrer Familie unser Beileid aus“, so Dujarrik.

    Am Freitag hatte die Chefredakteurin des lokalen Nachrichtenportals Koza Press, Irina Slawina, sich in der Nähe des Gebäudes des regionalen Hauptquartiers des Innenministeriums in Nischni Nowgorod angezündet und ist ihren Verletzungen erlegen.

    Der regionale Untersuchungsausschuss teilte mit, dass eine Voruntersuchung durchgeführt werde. Es wurde festgestellt, dass die Verstorbene Irina Murakhtaewa (journalistisches Pseudonym Irina Slawina) war. Um den psychischen Zustand der Frau festzustellen, wurde eine posthume psychologische und psychiatrische Untersuchung vorgeschrieben.

    Französische Polizei
    © Sputnik / Irina Kalaschnikowa (ARCHIVFOTO)

    Eine Stunde vor der Tat schrieb Slawina auf ihrer Facebook-Seite einen Satz, der als Absichtserklärung zum Selbstmord angesehen werden kann.

    Zuvor erklärte die Journalistin, dass ihre Wohnung am Morgen zum wiederholten Male durchsucht worden sei. Nach Angaben des Untersuchungsausschusses haben die Medienberichte, wonach Slawinas Tod mit den Durchsuchungen zusammenhänge, „keine Grundlage“.

    Das Portal Koza Press ist für brisante und emotionale Artikel über Ereignisse in der Region Nischni Nowgorod bekannt.

    sm/gs

     

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    Tags:
    Beileid, Uno, Kreml, Journalistin, Selbstverbrennung