05:55 27 Oktober 2020
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    Der syrische Präsident Baschar al-Assad zeigt sich nicht überrascht, dass sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump ihn umbringen lassen wollte. „Töten ist Amerikas Modus Operandi“, sagte Assad in einem Interview mit RIA Novosti.

    Donald Trump hatte im September zugegeben, er habe Baschar al-Assad im Jahr 2017 töten lassen wollen. Der damalige US-Verteidigungsminister Jim Mattis sei jedoch dagegen gewesen.

    „Töten ist die amerikanische Art zu handeln, ihr Modus Operandi, sie tun das seit Jahrzehnten überall auf der Welt“, kommentierte Assad im RIA-Novosti-Interview.

    Er selbst sähe da nichts Neues: Solche Pläne habe es schon immer gegeben. Insbesondere mit Blick auf den Syrien-Konflikt sei den Amerikanern so etwas zuzutrauen, urteilte der syrische Präsident:

    „Sie haben unser Land besetzt und unterstützen Terroristen.“

    Nichts würde die USA von derart brutalen Aktionen und Angriffen abhalten, solange es in den internationalen Beziehungen kein Gleichgewicht gäbe und sich die Vereinigten Staaten der „Verantwortung für ihre Verbrechen entziehen“ könnten, warnte Assad. Immer neue Verbrechen in verschiedenen Regionen der Welt könnte die Folge sein.

    leo/tm/ak

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    Kommentar, Plan, Mord, Bashar al-Assad, Donald Trump, Syrien, USA