05:10 27 Oktober 2020
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    Die Behörden von Bangladesch haben ihre russischen Kollegen kontaktiert, um die Lieferung des russischen Sputnik V-Impfstoffs gegen Coronavirus so bald wie möglich zu beantragen. Dies geht aus einem Interview von Sputnik mit dem Außenminister des Landes, Abul Kalam Abdul Momen, hervor.

    „Wir stehen in Kontakt mit Russland. In diesem Zusammenhang hat unser ehrenwerter Gesundheitsminister bereits einen Antrag an seinen russischen Kollegen mit der Bitte um ein Angebot gesendet, zum frühestmöglichen Zeitpunkt den Impfstoff zu erhalten“, sagte der Minister.

    Die Botschaft von Bangladesch in Moskau koordiniere das Problem mit den russischen Behörden, und die Russische Föderation habe versprochen, dass Bangladesch auf der Liste der vorrangigen Impfstoffempfängerländer stehe.

    Bangladesch arbeite unermüdlich daran, seine Bürger vor der Pandemie zu schützen, so der Minister.

    „Wir freuen uns, dass Russland sich in der Endphase der Entwicklung eines Impfstoffs gegen COVID-19 namens Sputnik V befindet. Ich gratuliere den russischen Behörden und den Wissenschaftlern des Gamaleya-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie zu ihrem Engagement, Streben und Erfolg in diesem Bereich“, fügte Abul Kalam hinzu.

    „Sputnik V“

    Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem RDIF entwickelt worden war.

    Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden. Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Am 9. September ließen sich die ersten Teilnehmer impfen. An der klinischen Studie sollen insgesamt 40.000 Freiwillige teilnehmen, wobei 10.000 von ihnen ein Placebo verabreicht werden wird, um die Effizienz des Impfstoffes zu prüfen.

    aa/sna/gs

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    Coronavirus, Antrag, Sputnik-V, Impfstoff, Lieferant, Bangladesh