07:47 23 Oktober 2020
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    Die Vereinigten Staaten setzen ihren harten Kurs gegen den Iran fort: Das US-Finanzministerium hat 18 iranische Banken auf seine Sanktionsliste gesetzt.

    Wie aus einer Mitteilung des Finanzministeriums hervorgeht, sind davon Finanzunternehmen wie Amin Investment Bank, Bank Keshavarzi Iran, Bank Maskan, Iran Zamin Bank betroffen. Demnach würden sie die „böswilligen Aktivitäten“ der iranischen Regierung finanzieren. Laut dem Finanzminister der Vereinigten Staaten, Steven Mnuchin, wollen die USA mit diesen Strafmaßnahmen dem unrechtmäßigen Zugriff auf US-Dollar ein Ende bereiten.

    „Unser Sanktionsprogramm geht weiter, bis der Iran aufhört, den Terrorismus zu unterstützen, und sein Atomprogramm abwickelt“, sagte Mnuchin.

    Bereits im August verhängten die USA auf Anordnung des Präsidenten Donald Trump Sanktionen gegen das iranische Verteidigungsministerium, welche auf die Militärindustrie Irans abzielen und das Waffenembargo wieder in Kraft treten lassen. Die Verhängung galt auch für Organisationen und einige Personen, die im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm stehen sollen.

    Im August kündigte US-Außenminister Mike Pompeo die Wiedereinführung der UN-Sanktionen gegen den Iran an, obwohl dieser Vorstoß innerhalb der Vereinten Nationen auf Ablehnung stieß. Die Islamische Republik Iran bezeichnete er als „weltweit wichtigsten Sponsor von Terrorismus und Antisemitismus“ und begründete die Sanktionen mit der „Kampagne des maximalem Drucks“ auf Teheran.

    mka/gs

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    Tags:
    Finanzsektor, Sanktionen, USA, Iran