04:28 29 Oktober 2020
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    Nach Frankreichs Einschätzung sollten Großbritannien und die EU eine Einigung über ihre künftigen Beziehungen erzielen – dies müsse bis Anfang November geschehen.

    „Es muss in den kommenden Wochen eine Vereinbarung geben – das heißt etwa Anfang November“, teilte der französische Europaminister Clement Beaune dem Radiosender FranceInfo mit.

    Allerdings werde die Europäische Union keine schlechte Vereinbarung zulassen, nur um einen Kompromiss zu erreichen.

    „Wir dürfen in den letzten Verhandlungstagen nicht die Ruhe verlieren, denn dann werden manchmal schlechte Zugeständnisse gemacht“, so Beaune.

    Am Samstag hatte der Premierminister Großbritanniens, Boris Johnson, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron versichert, dass er alle Möglichkeiten hinsichtlich eines Handelsabkommens mit der Europäischen Union untersuchen werde. Um Differenzen in den jeweiligen Punkten zu überbrücken, müsse es so schnell wie möglich – in den kommenden Tagen – Fortschritte geben.

    Am 31. Januar ist Großbritannien aus der EU ausgestiegen. Die noch bestehenden Regeln für den Binnenmarkt gelten derzeit in der laufenden Übergangsperiode, in welcher aber die künftigen Beziehungen klargestellt werden sollen.

    Der britische Premier Johnson hat für die erforderliche Einigung eine Frist bis zum EU-Gipfel am 15. Oktober festgelegt.

    ek/sb/dpa

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    Tags:
    Einigung, EU, Boris Johnson, Frankreich, Großbritannien, Brexit