08:43 27 Oktober 2020
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    Demonstranten haben am Sonntagabend in US-Stadt Portland, Bundesstaat Oregon, Statuen der ehemaligen Präsidenten Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln als Protest gegen den Columbus-Tag umgeworfen.

    Die Protestorganisatoren nannten die Veranstaltung „Tag der Wut der indigenen Völker“ als Reaktion auf den Bundesfeiertag am Montag, der nach dem italienischen Entdecker Christopher Columbus aus dem 15. Jahrhundert benannt ist.

    ​Auf dem Sockel der Statue von Lincoln schrieben die Protestler mit roter Farbe „Dakota 38“. Das soll an die Hinrichtung von 38 nordamerikanischen Ureinwohnern erinnern, die Lincoln nach dem Aufstand von Sioux verordnete. Auf dem Sockel des Roosevelt-Denkmals schrieben sie „gestohlenes Land“. Dies sollte an die Reservate der amerikanischen Ureinwohner erinnern.

    ​Die Krawalle hielten nach der Protestaktion gegen die Denkmäler weiter an. Eine Schlüsselrolle spielte dabei eine Gruppe von schwarz gekleideten maskiertenLeuten. Der Stadtbürgermeister verurteilte ihr Benehmen als „unanständig und anarchistisch“. Drei Menschen wurden festgenommen, darunter ein Mann, der mit einer Pistole auf Schaufenster schoss. 

    om/tm/sna

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    Tags:
    Columbus, Wut, Indianer, Statue, Abraham Lincoln, Roosevelt Roberts, Portland, Proteste, USA