07:59 23 Oktober 2020
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    Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell, hat ein Gespräch mit den Außenministern Aserbaidschans und Armeniens geführt, in dem er die Parteien aufgefordert hat, den Waffenstillstand strikt einzuhalten.

    „Ich habe gerade mit den Außenministern Armeniens und Aserbaidschans gesprochen, um sie davon zu überzeugen, dass der Waffenstillstand von beiden Seiten bedingungslos und strikt durchgesetzt werden muss. Ich habe auch betont, dass Angriffe auf Zivilisten sofort eingestellt werden müssen. Sie können nicht gerechtfertigt werden. Ich bekräftigte erneut, dass die EU bereit sei, die Parteien und die OSZE bei einer langfristigen Beilegung des Konflikts zu unterstützen“, sagte Borrell in einer Erklärung.

    Er betonte auch, dass die EU die Ankündigung eines humanitären Waffenstillstands durch die Parteien begrüße und die anhaltenden Verstöße gegen den Waffenstillstand in und um Bergkarabach bedauere.

    Eskalation im Südkaukasus

    Am 27. September hatte sich die Situation in der selbsterklärten Republik Bergkarabach zugespitzt. Zwischen Armenien und Aserbaidschan kam es zu schweren militärischen Auseinandersetzungen, die seitdem andauern. Auf beiden Seiten gibt es inzwischen Tote und Verletzte zu beklagen. Baku und Eriwan machen sich gegenseitig für die Verschärfung der Lage verantwortlich. Armenien rief wegen der Zuspitzung den Kriegszustand und eine allgemeine Mobilmachung aus. Das aserbaidschanische Parlament beschloss ebenfalls, in einigen Städten und Regionen das Kriegsrecht auszurufen.

    aa/sna/mt

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    Tags:
    Bergkarabach-Konflikt, Waffenstillstand, Armenien, Aserbaidschan, EU, Josep Borrell