19:19 27 November 2020
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    Russland hat anderen Ländern angeboten, die Registrierung und Speicherung von Verschlüsselungsschlüsseln für mobile Geräte zu regeln, um die „Telefonterroristen“, die durch Drohanrufe Fehlalarme verursachen, entlarven zu können. Dies teilte der stellvertretende Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Juri Kokow, gegenüber russischen Medien mit.

    „Jetzt hat Russland auf internationaler Ebene einen Vorschlag unterbreitet, das Verfahren zur Registrierung und Speicherung von Verschlüsselungsschlüsseln für mobile Geräte zu regeln, um den von Terroristen verwendeten Messengerdienst effektiv identifizieren zu können“, sagte Kokow in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. 

    In der Regel würden anonyme Anrufe über Internet-Telefonie von gemieteten technischen Standorten sowohl in Russland als auch im Ausland getätigt, hieß es.

    Es würden dabei Mittel verwendet, die es den Tätern ermöglichen, die IP-Adresse der Geräte zu verbergen, von denen diese Anrufe und E-Mails gesendet werden.

    Kokow zufolge schafft diese Tatsache gewisse Schwierigkeiten bei der Untersuchung solcher Verbrechen. Um diese überwinden zu können, sei es notwendig, eine Interaktion mit den IT-Unternehmen sowie zuständigen Behörden ausländischer Staaten zu entwickeln, auf deren Territorium sich die Serverausrüstung befindet.

    Das Thema des „Telefonterrorismus“ ist in Russland in den letzten Jahren besonders relevant geworden: Anonyme Drohanrufe, die Fehlalarme mit Großeinsätzen der Polizei verursachen,  gehen zu oft in verschiedenen Einrichtungen landesweit ein. Der Schaden wird auf Milliarden Rubel geschätzt. Die Anrufe werden Berichten zufolge hauptsächlich aus dem Ausland getätigt.

    pd/mt/sna

     

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    Tags:
    E-Mails, Schaden, Einsatz, Polizei, Alarm, drohen, Anruf, Russland, Angebot, Terrorismus, Telefone