19:08 24 November 2020
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    Marshall Billingslea, US-Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump für Abrüstungsfragen, hat erklärt, dass die Nato-Verbündeten hinter Washington stünden, was die Verlängerung des atomaren Abrüstungsvertrags „New Start“ anbetrifft.

    „Wir setzen unsere engen Konsultationen mit Nato-Verbündeten zu den Atomprogrammen von Russland und China fort und haben zusätzliche Informationen zu den Tausenden atomwaffenfähigen Mittelstreckenraketen geteilt, die beide Länder stationiert haben“, schrieb Billingslea auf Twitter. Und weiter:

    „Wir schätzen die Unterstützung der Alliierten für den US-Ansatz.“

    Der New-Start-Vertrag, der letzte verbliebene atomare Abrüstungsvertrag zwischen Russland und den USA, läuft am 5. Februar 2021 aus. Moskau bietet Washington eine Verlängerung des Abkommens um ein Jahr ohne Vorbedingungen an und erklärt sich bereit, die Zahl der Nuklearsprengköpfe „einzufrieren“. Dies sei aber nur dann möglich, wenn die USA keine „zusätzlichen Forderungen“ stellten.

    Aus dem US-Außenministerium hieß es dazu, die USA seien zu Gesprächen über ein Abkommen bereit.

    In dem seit Februar 2011 geltenden Abkommen hatten sich Russland und die USA verpflichtet, die Zahl ihrer Atomsprengköpfe auf maximal 1550 und die Zahl der Interkontinentalraketen, luft- und U-Boot-gestützten ballistischen Raketen auf je 700 zu reduzieren.

    leo/ae

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    Twitter, Marshall Billingslea, NATO, Verlängerung, Start, New-START-Vertrag, Vertrag, Abrüstung, Atomwaffen, Russland, USA