16:03 25 November 2020
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    US-Präsident Donald Trump soll laut der Zeitung „The New York Times“ auch ein Konto in China besitzen. Bisher war bekannt, dass er über Konten in Großbritannien und Irland verfügt.

    Laut den Zeitungsangaben scheinen die ausländischen Konten in den öffentlichen Finanzdokumenten des amerikanischen Präsidenten nicht auf, da diese nicht auf Trumps Namen eröffnet worden sind.

    Das chinesische Konto wird beispielweise vom Unternehmen Trump International Hotels Management L.L.C. verwaltet.

    Im Zeitraum von 2013 bis 2015 sollen von ihm aus in China Steuern im Wert von mehr als 188.000 US-Dollar bezahlt worden sein. Der Name der Bank wurde nicht angegeben.

    Laut dem Anwalt der Trump Organization Alan Garten eröffnete das Unternehmen das Konto in einer chinesischen Bank nach der Gründung eines lokalen Büros, um die Steuern bezahlen zu können. Über das Konto gab es ihm zufolge keine Deals und Transaktionen. Aber obwohl das Büro seit 2015 nicht mehr aktiv sei existiere das Konto weiterhin.

    Nicht nur in China

    Zwei weitere ausländische Konten gehören laut dem Blatt Trumps Unternehmen, die Golf-Felder in Großbritannien und Irland verwalten. Sie informieren demnach regelmäßig über millionenfache Einkommen.

    2019 hatte Trump seinem Rivalen bei der Präsidentschaftswahl, John Biden, nach einem Beitrag der Zeitung „New York Post“ Finanzverbindungen zu China vorgeworfen und zu Ermittlungen aufgerufen. In dem Artikel sei es um einen Deal zwischen der Bank of China und einem Unternehmen des Sohns von John Biden, Hunter, im Wert von 1,5 Milliarde US-Dollar gegangen.

    ak/ae

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