19:11 27 November 2020
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    Die europäischen Mitgliedstaaten der Nato und Kanada haben im Jahr 2020 ihre Verteidigungsausgaben um 4,3 Prozent erhöht, wie aus einer Mitteilung des Generalsekretärs des Militärbündnisses, Jens Stoltenberg, hervorgeht.

    „Die Erhöhung beträgt 4,3 Prozent. Das ist bereits das sechste Jahr in Folge, dass die Ausgaben von den europäischen Bündnismitgliedern und von Kanada erhöht werden. Wir erwarten, dass sich diese Tendenz fortsetzt“, sagte der Nato-Generalsekretär einer Pressekonferenz vor dem jüngsten Treffen der Bündnispartner.

    Laut Stoltenberg werden die Bündnispartner künftig ihre Investitionen in „die Kräfte und Mittel sowie in die Beteiligung an Einsätzen des Bündnisses“ verstärken.  

    Die Nato-Mitgliedstaaten leisten direkte und indirekte (nationale) Beiträge. Direkte Beiträge dienen der Finanzierung des gemeinsamen Bedarfs innerhalb des Bündnisses. Als nationaler Beitrag gilt beispielsweise die Bereitstellung von Ausrüstung oder Truppen für einen Militäreinsatz und die Deckung der entsprechenden Kosten. Auf dem Nato-Gipfel 2014 in Wales hatten sich die Bündnispartner darauf geeinigt, dass die Bündnisstaaten in Zukunft ihre Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent ihres BIP anheben werden.

    mka/gs

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    Tags:
    Verteidigungsausgaben, NATO