19:19 27 November 2020
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    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Pläne des Nordatlantischen Bündnisses bestätigt, ein Space Center auf dem deutschen Militärstützpunkt Ramstein zu errichten.

    Der Wettbewerb im Weltraum nehme von Jahr zu Jahr zu. Länder wie Russland und China würden Systeme entwickeln, die Satelliten „blenden“, blockieren oder abschießen können, betonte er. Der Weltraum sei für die Fähigkeit, zu navigieren, zu kommunizieren und Raketenstarts zu entdecken, von entscheidender Bedeutung. Auch zuverlässige Satellitenkommunikationsmittel seien vonnöten. 

    „Ich erwarte, dass sich die Minister morgen darauf einigen werden, ein neues Space Center der Nato beim Alliierten Luftwaffenkommando in Ramstein (Deutschland) einzurichten“, sagte Stoltenberg.

    Es handle sich um eine Stelle, die die Nato-Missionen mit Kommunikationen und Satellitenbildern unterstützen, Informationen über potenzielle Gefahren für Satelliten austauschen und die Aktivitäten des Bündnisses „in diesem entscheidenden Bereich“ koordinieren solle.

    Das Ziel sei nicht, „den Weltraum zu militarisieren", sondern das Bewusstsein der Allianz für Bedrohungen aus dem All zu fördern sowie die Fähigkeiten der Nato, mit diesen umzugehen, so Stoltenberg.

    Am Donnerstag und Freitag werden die Nato-Verteidigungsminister eine Videokonferenz abhalten, bei der Stoltenberg den Vorsitz führen soll.

    asch/sna/ae

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    Jens Stoltenberg, Satelliten, Satellit, Raumfahrt, Fliegerhorst Ramstein, Ramstein, Ramstein, Deutschland, NATO