18:03 27 November 2020
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    Knapp zwei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Donald Trump seinen Herausforderer Joe Biden beschuldigt, während dessen Amtszeit als Vizepräsident im Grenzgebiet zu Mexiko Käfige für Kinder illegaler Einwanderer gebaut zu haben.

    Biden habe acht Jahre lang als Vizepräsident „nichts gemacht außer Käfige zu bauen, um da Kinder einzusperren“, sagte Trump am Donnerstag während der letzten Wahl-Debatte in Nashville.

    Auf die Trennung von Kindern von ihren Eltern an der Grenze angesprochen, erklärte Trump, dass seine Administration an einer Zusammenführung der Familien arbeite. Diese Kinder würden „von Kojoten“ und Kartells über die Grenze gebracht, behauptete Trump, der am 3. November um eine Wiederwahl kämpft.  

    „Wir lassen Menschen ins Land, doch sie müssen legal einreisen“, so Trump. Er wies den Vorwurf zurück, etwas mit Kinder-Käfigen zu tun zu haben.

    Die Käfige, die auf Zeitungsbildern zu sehen gewesen seien, seien bereits 2014 entstanden, als er noch nicht das Amt des US-Präsidenten innegehabt habe, sagte Trump. „Die haben das gebaut“, zeigte er auf seinen Herausforderer Biden.

    Biden räumte seinerseits ein, dass die Vereinigten Staaten in der Schuld der Kinder und Eltern stünden, die voneinander getrennt wurden. Die Administration von Präsident Barack Obama habe seinerzeit viel Zeit gebraucht, um alles richtig zu machen.

    leo/ae

     

     

     

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    Tags:
    US-Präsidentschaftskandidat, US-Präsidentschaftswahlen, TV-Duell, Joe Biden, Donald Trump, Käfig, Kinder, Einwanderer, Migranten, Grenze, Mexiko, USA