01:48 27 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    91760
    Abonnieren

    Der Bürgermeister von New York Bill de Blasio erwartet, dass US-Präsident Donald Trump die Präsidentenwahl am 3. November verliert und seine Residenz Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida zu einer „Geisterstadt“ verkommt. Mit dieser Vorhersage reagierte de Blasio auf die Aussage Trumps, dass New York in der Corona-Krise einer „Geisterstadt“ gleiche.

    Trump hatte am Donnerstagabend in der letzten Wahldebatte mit seinem Herausforderer Joe Biden geäußert, dass New York City wegen der Corona-Beschränkungen zur „Geisterstadt“ geworden sei, in der die Wirtschaft sterbe. Er wolle die Schulen wieder aufmachen und die Wirtschaft wieder hochfahren, kündigte Trump an.

    Bürgermeister de Blasio reagierte am Freitag in einem Statement auf Twitter:

    „Die New Yorker bringen unsere Stadt stärker als je zuvor zurück. Das ist heldenhaft. Die einzige ‚Geisterstadt' ist Mar-a-Lago, nachdem Sie am Wahltag in den Ruhestand gezwungen sein werden.“

    Die letzte Wahldebatte zwischen dem Republikaner Trump und dem Demokraten Biden lief am Donnerstag in Nashville (US-Bundesstaat Tennessee) ruhiger als ihr erstes TV-Duell Ende September ab.

    Beide ließen einander ausreden und folgten weitgehend den Fragen der Moderatorin Kristen Welker. Zentrale Themen waren die Corona-Krise, die nationale Sicherheit, die Migration, der Kampf gegen Rassismus und die angebliche Einmischung in die US-Wahlen. Auch der Korruptionsskandal um Bidens Sohn Hunter kam zur Sprache.

    leo/sna/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Reichstagssturm 2.0“ - Jetzt spricht Elijah Tee zu den Vorwürfen
    „Überraschung für Russen“: USA verlegen Raketenwerfer von Ramstein ans Schwarze Meer
    Deutsch-russische Wasserstoffkooperation beschlossen
    Tags:
    Wahl, Mar-a-Lago, Joe Biden, Donald Trump, Bill de Blasio, Bürgermeister, New York, USA