19:52 24 November 2020
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    Der nationale Sicherheitsberater Robert O'Brien hat sich während eines Interviews über zu viele Sanktionen gegen Russland beklagt, die wenig Raum für neue Beschränkungen lassen.

    Ihm zufolge gilt dies allerdings nicht nur für Russland, sondern auch für den Iran.

    „Eines der Probleme mit dem Iran und Russland besteht darin, dass wir gegen diese Länder so viele Sanktionen verhängt haben, dass wir nur noch wenig tun können. Aber wir prüfen jede mögliche Abschreckung für diese Länder“, sagte O'Brien gegenüber Reportern im Weißen Haus am Sonntag.

    Außerdem denke Washington über Sanktionen gegen China und andere Staaten nach, die angeblich die US-Wahlen beeinflussen könnten.

    US-Ermittlungen zu Moskaus „Wahleinmischung“

    Im Laufe des Jahres hatte Washington mehrmals davor gewarnt, dass sich Russland in die US-Präsidentschaftswahlen einmischen könnte. Moskau hat derartige Vorwürfe neben den Anschuldigungen wegen angeblicher Wahleinmischung im Jahr 2016 wiederholt entschieden zurückgewiesen.

    Der Aufklärungsausschuss im US-Repräsentantenhaus hatte im Jahr 2018 nach seiner Untersuchung Russland vorgeworfen, sich in die US-Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt zu haben. Sonderermittler Robert Mueller hatte in seiner fast zweijährigen Untersuchung jedoch keine Belege für „illegale Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau“ finden können, deren Vorhandensein sowohl der Kreml als auch das Weiße Haus bestritten.

    Die Präsidentschaftswahl in den USA wird am 3. November stattfinden.

    aa/mt

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    Tags:
    US-Wahlen, Abschreckung, Sanktionen, Iran, Russland, USA