20:04 24 November 2020
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    Mit einem eigenen Film beklagen die Verteidigungspolitiker der AfD den Zustand der Bundeswehr. „Die Bundeswehr-Misere - Warum sich Deutschland nicht mehr verteidigen kann“ wurde am Dienstag in Berlin vorgestellt und auf Facebook übertragen, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

    Die Partei kritisiert darin Ausrüstungsprobleme infolge der Sparrunden früherer Jahre und eine als Zweckentfremdung bezeichnete Entsendung deutscher Streitkräfte zu Auslandseinsätzen.

    „Die Bundeswehr befindet sich im schlechtesten Zustand seit ihrer Aufstellung. Wir brauchen die Öffentlichkeit, um die Regierung zu zwingen, ihren Auftrag zu erfüllen“, sagte dazu der verteidigungspolitische Sprecher Rüdiger Lucassen.

    Für den Film hatte sich Lucassen auch von einem eigenen Kamerateam begleiten lassen. Als Reaktion wurde im Verteidigungsministerium geprüft, ob Aufnahmen für parteipolitische Zwecke eingeschränkt werden sollen. Die AfD wies die Kritik aber zurück. Die Besuche des Abgeordneten und eines Kamerateams seien genehmigt worden, teilte das Abgeordnetenbüro von Lucassen auf Anfrage mit.

    "Teilnahme an Dreharbeiten war freiwillig"

    „Die Dreharbeiten vor Ort wurden offen kommuniziert und durchgeführt. Vor jeder Aufnahme wurden die anwesenden Soldaten durch den zuständigen Kasernenkommandanten, beziehungsweise den begleitenden Presseoffizier, gefragt, ob sie gefilmt werden möchten. Soldaten, die das nicht wollten, bewegten sich aus dem Bildbereich“, hieß es.

    am/

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    Tags:
    Film, AfD, Bundeswehr, Deutschland