15:44 25 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    538212
    Abonnieren

    Die USA planen, Hyperschall- sowie Mittel- und Kurzstreckenraketen in Europa zu stationieren. Das sei zur Abschreckung Russlands nötig, erklärte der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Robert O’Brien, am Mittwoch in Washington.

    „Wir sind aus dem INF-Vertrag ausgestiegen. Im Ernstfall werden wir derartige Waffen in Europa stationieren, um Russland abzuschrecken“, sagte der Berater im Hudson Institute.

    INF-Vertrag

    Der unbefristete INF-Vertrag über die Reduzierung bodengestützter Mittel- und Kurzstreckenraketen war vom Generalsekretär des ZK der KPdSU, Michail Gorbatschow, und US-Präsident Ronald Reagan am 8. Dezember 1987 in Washington unterzeichnet worden. Das Dokument trat am 1. Juni 1988 in Kraft. Am 2. August 2019 kündigten die USA diesen Vertrag einseitig auf.

    Putin sieht von Stationierung nicht INF-konformer Raketen vorerst ab

    Russlands Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin hatte in dieser Woche verkündet, dass Russland keine landgestützten Mittel- und Kurzstreckenwaffen in Europa oder in anderen Teilen der Welt stationieren werde, solange die USA davon absehen.

    Hudson-Denkfabrik

    Das Hudson Institute ist eine führende konservative Denkfabrik in den USA. Es wurde 1961 in Croton-on-Hudson im US-Bundesstaat New York vom Zukunftsforscher Herman Kahn sowie von Max Singer und Oscar Ruebhausen gegründet. 1984 wurde der Hauptsitz des Instituts nach Indianapolis und 2004 nach Washington verlegt.

    am/mt

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Ihr verdammten Kinder- und alte Menschen-Mörder“: Auto fährt in Tor des Bundeskanzleramts
    Medizinprofessor kritisiert Corona-Politik: „Die Zahlen des RKI sind das Papier nicht wert“
    Auch Verteidigungsamt betroffen: Trumps Regierung bereitet umfassende Sanktionen gegen Russland vor
    Tags:
    Russland, Pläne, Stationierung, Hyperschallwaffen, Europa, USA