06:47 03 Dezember 2020
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    Terroranschläge wie in Wien und Nizza dürfen den Worten von Papst Franziskus zufolge die Zusammenarbeit der Religionen nicht gefährden.

    Die Attacken hätten auch das Ziel, „die geschwisterliche Zusammenarbeit zwischen den Religionen durch Gewalt und Hass zu gefährden“, warnte er bei seiner Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan.

    In Österreich und Frankreich hatten mutmaßlich radikal islamische Täter bei zwei Anschlägen innerhalb weniger Tage mehrere Menschen getötet und verletzt.

    Man gedenke „der wehrlosen Opfer des Terrorismus, dessen Eskalation der Grausamkeit sich in ganz Europa ausbreitet“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt.  

    Wegen der zweiten Corona-Welle fand die Audienz erstmals seit längerer Zeit wieder ohne Pilger in der Bibliothek des Apostolischen Palastes statt. Sie wurde via Internet übertragen. Der Papst sagte, er bedauere diese notwendigen Vorsichtsmaßnahmen.

    Der 83-jährige Franziskus gilt wegen seines Alters als besonders von der Viruskrankheit bedroht. Er trug bei der Audienz, der andere Kirchenmänner beiwohnten, keine Schutzmaske. Auch im Vatikan gab es schon mehrfach Corona-Fälle.

    ls/mt/dpa

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    Tags:
    Frankreich, Österreich, Papst Franziskus, Vatikan