12:48 03 Dezember 2020
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    Im Zusammenhang mit den türkischen Gaserkundungen im Mittelmeer hat der Europäische Auswärtige Dienst (EEAS) am Mittwoch Ankara einer Zuspitzung der Lage im östlichen Mittelmeer beschuldigt. Das entsprechende Statement erschien auf der offiziellen Webseite der EU-Behörde.

    Die Institution bezeichnete eine zuvor via das internationale System NAVTEX veröffentlichte Nachricht der Türkei über die Fortsetzung geologischer Explorationen südwestlich von Zypern als „zutiefst bedauerlich“.

    „Das ist wieder eine Maßnahme, die leider immer mehr Spannungen und Misstrauen in der Region schafft, statt zur Erreichung dauerhafter Lösungen beizutragen“, so der Dienst.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
    © REUTERS / PRESIDENTIAL PRESS OFFICE
    Demnach ist es notwendig, einen Dialog aufzunehmen und auf einseitige Handlungen zu verzichten, um „vorteilhafte Kooperationsbeziehungen“ zwischen der EU und der Türkei aufzubauen.

    Belastete Beziehungen zwischen Türkei und EU

    Die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei verschlechterten sich durch den Streit zwischen Griechenland, Zypern und der Türkei über die Abgrenzung der Meereszonen sowie durch die Aufnahme von Bohrungen und Explorationen durch die Türkei in den Mittelmeer-Regionen, die Zypern und Griechenland als ihre ausschließlichen Wirtschaftszonen betrachten. Die türkischen Schiffe „Barbaros Hayreddin Pasa“ und „Oruç Reis“ führen die Erkundungen durch.

    Die Migrationskrise und der Streit um die in Frankreich veröffentlichten Mohammed-Karikaturen trugen außerdem zur Verschlechterung der EU-türkischen Beziehungen bei.

    mo/mt

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