11:53 02 Dezember 2020
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    Die zum US-Ministerium für Heimatschutz gehörende Agentur für Cyber-Sicherheit (CISA) hat laut ihrem Direktor Christopher Krebs keine Beweise dafür, dass irgendjemand von außen die Abstimmung stören oder die Ergebnisse der amerikanischen Präsidentschaftswahlen verändern konnte.

    „Es ist wichtig, dass wir, nachdem Millionen Amerikaner abgestimmt haben, keine Beweise dafür haben, dass ein ausländischer Kontrahent die Amerikaner daran hindern konnte, ihre Stimmen abzugeben, oder die Stimmenauszählung verändern konnte“, so Krebs.

    Die CISA wird laut seinen Worten jegliche Versuche ausländischer Akteure, die Wahlergebnisse zu beeinflussen, weiter beobachten.

    Am 3. November haben die Präsidentschaftswahlen in den USA stattgefunden. Ein Sieger – US-Präsident Donald Trump oder der ehemalige Vizepräsident Joe Biden – steht noch nicht fest.

    US-Ermittlungen zu Moskaus „Wahleinmischung“

    Der Aufklärungsausschuss im US-Repräsentantenhaus hatte im Jahr 2018 nach seiner Untersuchung Russland vorgeworfen, sich in die US-Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt zu haben. 

    Sonderermittler Robert Mueller fand in seiner fast zweijährigen Untersuchung allerdings keine Belege für „illegale Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau“, deren Vorhandensein sowohl der Kreml als auch das Weiße Haus bestritten.  

    Danach bezichtigte das Repräsentantenhaus Trump des Amtsmissbrauchs und der Versuche, die Ermittlungen des Kongresses zu behindern. Das maßgeblich mit Demokraten besetzte Repräsentantenhaus stimmte für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump. Die republikanische Mehrheit im Senat sprach Trump in beiden Punkten frei.

    Russland bestreitet mehrmals Einmischungs-Vorwürfe

    Moskau hatte wiederholt die Vorwürfe zurückgewiesen, sich in die Wahlen oder in die inneren Angelegenheiten der USA oder eines anderen Landes eingemischt zu haben. Es bezeichnete die Vorwürfe als „absurd“ und wies auf einen Mangel an Beweisen hin.

    ak/sb

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    Tags:
    Joe Biden, Donald Trump, Beweise, Einmischung, Präsidentschaftswahl, USA