13:08 04 Dezember 2020
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    Der Chef des Büros des ukrainischen Präsidenten, Andrej Jermak, hat sich überzeugt gezeigt, dass es keinen Krieg zwischen Russland und der Ukraine wegen der Wasserversorgung der Halbinsel Krim geben wird.

    „Nein. Es wird ihn (den Krieg mit Russland – Anm. d. Red.) nicht geben. Ich glaube, dass dies eine Manipulation ist, die in der Gesellschaft existiert. Und lassen Sie uns offen sprechen: Heute gibt es genug Wasser für die Menschen, die auf der Krim leben“, äußerte er in einem Interview mit dem Fernsehsender „1+1“.

    Jermak wurde unter anderem gefragt, ob er sicher sei, dass die Halbinsel der Ukraine beitreten wird. „Absolut“, sagte der Sprecher des ukrainischen Präsidentenbüros. Wann dies geschehen werde, wisse er nicht.

    Sperrung von Nord-Krim-Kanal durch die Ukraine

    Nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im Jahr 2014 hatte die Ukraine die Versorgung der Halbinsel mit Wasser aus dem Dnepr über einen zur Sowjetzeit gebauten Kanal einseitig abgebrochen. Früher waren 85 Prozent des gesamten Bedarfes an Süßwasser der Halbinsel mit Hilfe von diesem Kanal gedeckt worden.

    Die Frage der Wasserversorgung wurde durch das Bohren von Brunnen und die Entnahme von Wasser aus unterirdischen Quellen sowie durch natürliche Auffüllreservoirs gelöst. Wegen geringen Niederschlägen wurde der Wasserpegel in diesen Reservoirs jedoch in diesem Jahr wesentlich niedriger.

    Die Hauptstadt der Republik Krim, Simferopol, sowie einige Krim-Regionen werden lediglich zu bestimmten Uhrzeiten mit Wasser versorgt. Die russische Regierung hat einen umfassenden Plan zur sicheren Wasserversorgung der Halbinsel erarbeitet und rund 50 Milliarden Rubel zur Modernisierung des Wasserversorgungssystems bereitgestellt.

    asch/sna/ae

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    Tags:
    Krieg, Wasserversorgung, Krim, Ukraine, Russland, Russland, Ukraine