06:01 03 Dezember 2020
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    Zwei estnische Minister - Finanzminister Martin Helme und Innenminister Mart Helme - haben in einer Sendung des Radiosenders TRE-raadio Zweifel an der Sauberkeit der US-Präsidentschaftswahl geäußert. Die Präsidentin des baltischen Staates, Kersti Kaljulaid, hat ihre Äußerungen scharf verurteilt.

    „Der heutige Ausfall des Finanzministers und des Innenministers der Republik Estland gegen den neu gewählten US-Präsidenten und die US-Wahlen ist ein Ausfall gegen die Demokratie und Sicherheit Estlands“, schrieb Kaljulaid am Sonntag auf ihrem Facebook-Account.

    Die Präsidentin stellte fest, dass die beiden Minister das Gewicht ihrer Worte nutzen würden, um Estlands Hauptverbündeten anzugreifen. „Das amerikanische Volk wählt seinen Präsidenten ohne die Hilfe unserer Minister, aber die estnische Regierung muss unsere Beziehungen zu den Verbündeten und unsere Sicherheit schützen. Leider haben heute zwei Regierungsmitglieder ein klares Signal gesendet, dass diese Bündnisbeziehungen für sie keinen Wert haben", sagte Kaljulaid.

    Kaljulaid hat versprochen, einen nationalen Verteidigungsrat zur Diskussion dieses Themas einzuberufen.

    „Menschlich bin ich einfach traurig und beschämt”, schloss die Staatschefin.

    Der Vorsitzende der Estnischen Konservativen Volkspartei (EKRE), Finanzminister Martin Helme, und der stellvertretende EKRE-Vorsitzende, Mart Helme, haben in einer Sendung von TRE-raadio Zweifel an der Fairniss der US-Präsidentschaftswahlen geäußert. Die beiden Politiker behaupten, dass der republikanische Präsidentschaftskandidat, Donald Trump, die Wahl wegen Fälschung verloren habe.

    „Meiner Meinung nach steht außer Frage, dass diese Wahlen gefälscht wurden. Meiner Meinung nach hätten sich alle normalen Menschen dagegen aussprechen sollen. Es macht keinen Sinn, über Demokratie oder Rechtsstaatlichkeit zu sprechen, wenn die Wahlergebnisse so einfach, so dreist und massiv gefälscht werden können”, sagte der Finanzminister.

    Dem Politiker zufolge haben die Republikaner davor gewarnt und waren darauf vorbereitet, dass die Demokraten die Wahlergebnisse manipulieren könnten. „Es überrascht mich immer wieder, wie frech die Linken lügen und stehlen. Und jetzt, wenn wir uns die estnischen Medien ansehen, steht darin nichts darüber, wie es passiert ist, dass Trumps Vorsprung geschmolzen ist”, sagte er weiter.

    Bidens Sieg

    Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat nach Erhebungen und Prognosen von US-Medien die Wahl in den USA gewonnen. Die Nachrichtenagentur AP und mehrere US-Sender sahen am Samstag Biden nach dem Sieg im Schlüsselstaat Pennsylvania bei mehr als 270 Wahlleuten und damit uneinholbar vor Amtsinhaber Donald Trump. US-Präsident Donald Trump erklärte dagegen, dass sich Biden zu früh als Wahlsieger darstelle. Trump wird nach eigenen Angaben die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl nächste Woche gerichtlich anfechten.

    sm/gs

     

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    Tags:
    Kersti Kaljulaid, USA, Wahlfälschung, Estland