20:01 24 November 2020
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    Die Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben bei der US-Präsidentenwahl keinen Wahlbetrug festgestellt.

    „Wir haben Fehler gesehen, wir haben vereinzelte Mängel gesehen, das ist im Bereich des Normalen. Aber wir haben keine Hinweise auf Betrug oder gar Fälschungen gesehen“, sagte der Leiter der Beobachtermission, Michael Georg Link (FDP), am Montag im Radioprogramm SWR Aktuell.

    Link wollte nicht ausschließen, dass es teilweise zu Fehlern gekommen sei oder jemand zweimal gewählt haben könnte. Das könne in jedem Wahlsystem passieren, auch wenn es nicht passieren sollte.

    „Das ist aber noch kein systematischer Betrug“, sagte der FDP-Politiker.

    Wenn der amtierende Präsident Donald Trump mit seinen Wahlfälschungsvorwürfen durchkommen wolle, müsse er aber genau das beweisen.

    Wahlen in den USA 

    Die Präsidentenwahl in den USA fand am 3. November statt. Die Auszählung der Stimmen ist noch nicht beendet. Trotzdem sind führende US-Medien sich des Sieges des Demokraten Joe Biden sicher. Er selbst hat sich ebenfalls bereits zum Sieger erklärt.

    Der amtierende Staatschef Trump hat die Niederlage nicht akzeptiert und kündigte an, das Oberste Gericht anrufen zu wollen. Seine Anwälte bereiten Klagen an Gerichten betroffener Bundesstaaten vor, um die Auszählung der abgegebenen Stimmen zu stoppen und die mutmaßlichen Manipulationen zu ermitteln.

    Nach dem US-Gesetz tritt der neu gewählte Präsident sein Amt am 20. Januar 2021 an.

    sm/dpa

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    Tags:
    Joe Biden, Donald Trump, US-Wahl, OSZE