16:15 25 November 2020
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    Transportflugzeuge des Typs Il-76 mit russischen Friedenssoldaten an Bord sind in der Nacht zum Dienstag von einem Flugplatz in der Stadt Uljanowsk gestartet. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Kurz zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Entsendung von russischen Friedenstruppen nach Bergkarabach angekündigt.

    In die Südkaukasus-Region sollen 1970 russische Soldaten, 90 Schützenpanzerwagen sowie 380 andere Militärfahrzeuge verlegt werden.

    Zuvor hatten Armenien, Aserbaidschan und Russland eine Erklärung unterzeichnet, die dem Krieg in Bergkarabach ein Ende setzen soll. Der vollständige Waffenstillstand soll am Dienstagmorgen um 01.00 Uhr Ortszeit (Montag, 22.00 Uhr MEZ) in Kraft treten. Armenien und Aserbaidschan müssen der Erklärung zufolge ihre aktuellen Positionen einfrieren und dürfen nicht weiter vorrücken. Zudem haben sich die beiden Staaten laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Austausch der Kriegsgefangenen sowie der sterblichen Überreste der getöteten Soldaten verpflichtet. 

    Putin gab zudem die Stationierung von Friedenstruppen in der Südkaukasus-Region bekannt. Diese sollen dem Präsidenten zufolge an der Berührungslinie in Bergkarabach sowie entlang des Korridors, der die Region mit Armenien verbindet, stationiert werden.  

    Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew sprach seinerseits von einer gemeinsamen russisch-türkischen Friedensmission in Bergkarabach. Es werde ein gemeinsames russisch-türkisches Friedenszentrum eingerichtet. Von russischer Seite würden für eine Zeit von fünf Jahren 1960 Soldaten eingesetzt, mit einer automatischen Verlängerung um weitere fünf Jahre, solange Baku und Eriwan keine Einwände erheben.

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    Tags:
    Russland, Bergkarabach-Konflikt