16:01 25 November 2020
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    Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wird sein Land die eigene Atomstreitmacht angesichts der gegenwärtigen militärpolitischen Risiken weiter modernisieren.

    „Unter Berücksichtigung der aktuellen militärpolitischen Risiken werden wir unsere strategischen Nuklearstreitkräfte auch weiter modernisieren und alle ihre Komponenten systematisch stärken. Ich möchte darauf hinweisen, dass in den letzten Jahren vorrangig neue Raketen- und Luftfahrtsysteme an Armee und Marine ausgeliefert werden. Infolgedessen beträgt der Anteil der modernen Waffen in den strategischen Nuklearstreitkräften bereits 82 Prozent“, sagte Putin bei einem Treffen mit Führungskräften des Verteidigungsministeriums, Leitern der föderalen Behörden und Unternehmen der Verteidigungsindustrie.

    Er stellte fest, dass das erste Regiment, welches mit dem Hyperschall-Raketenkomplex „Avangard“ bewaffnet ist, bereits in den Bereitschaftsdienst aufgenommen sei.

    Putin zufolge wird Russland sein nukleares Potenzial auch in Zukunft auf dem Niveau der notwendigen Suffizienz halten.

    Zugleich gab er an, dass das Land keine Absicht habe, sich auf ein zermürbendes Wettrüsten einzulassen, zumal es heutzutage keine solche Notwendigkeit gebe.

    „Wir werden das intellektuelle Potenzial, unsere wissenschaftlichen Schulen, Vorläufe, die notwendige Infrastruktur anwenden, und haben nicht vor, auf ein zermürbendes Wettrüsten einzugehen, sich darauf einzulassen. Wir werden dies nicht tun. Und das brauchen wir heute nicht“, so der russische Präsident.

    pd/mt/sna

     

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    Tags:
    Modernisierung, Risiken, Russland, Wladimir Putin