12:05 04 Dezember 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    11330
    Abonnieren

    Zwei verminte Boote, die von Rebellen der jemenitischen Bewegung Ansar Allah (Huthis) gestartet wurden, sind in der Nähe einer schwimmenden Plattform einer Ölverteilungsstation in der Provinz Jizan im Südwesten des Königreichs zerstört worden. Dies sagte ein Sprecher des saudischen Energieministeriums gegenüber dem Sender Al-Ikhbariya.

    Laut dem Sprecher brauch danach ein Feuer aus, es wurde aber niemand verletzt.

    „Das Feuer, das in der Nähe der schwimmenden Plattform der Ölverteilungsstation in Jizan ausbrach, nachdem zwei von den Huthis ferngesteuerte Boote mit Bomben zerstört wurden, wird bekämpft. Es gab keine Verletzten oder Tote“, sagte er.

    Das Ministerium betonte, dass „das Königreich diesen verheerenden Angriff sowie andere kriminelle Handlungen gegen lebenswichtige Einrichtungen verurteilt, die nicht nur auf das Königreich, sondern auch auf die Sicherheit der Ölexporte, die Stabilität der weltweiten Energieversorgung und die Freiheit des globalen Handels abzielen“.

    Zuvor hatte ein Vertreter der im Jemen kämpfenden arabischen Koalition erklärt, es sei ihnen gelungen, fünf Drohnen mit Bomben abzufangen, die aus dem Jemen gegen das Königreich gerichtet worden waren. Am Mittwochabend berichtete die Koalition außerdem über die Zerstörung von zwei Booten mit Bomben, die vom Hafen von Hodeidah im Roten Meer aus gestartet worden waren.

    Konflikt in Jemen

    Im Jemen dauern seit 2014 Kämpfe zwischen den Huthis und den Anhängern des Präsidenten Abd Rabbuh Mansur Hadi an, der seit 2015 von der saudisch geführten Militärkoalition unterstützt wird. Die regierungstreuen Kräfte haben die von den Huthis besetzten Gebiete im Norden des Jemens bis heute nicht einnehmen können. Außerdem ging die Kontrolle über die Stellungen im Süden verloren, die die Anhänger des „Südlichen Übergangsrates“ besetzt halten. Dieser tritt für die Abspaltung des Südjemens ein.

    aa/sb/sna

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Grenzdurchbruch aus Ukraine: Bewaffnete Gruppe will nach Russland eindringen
    Österreichs Kanzler Kurz: Migranten „importierten“ Corona-Fälle durch Heimatbesuche
    Journalisten von Sputnik und Baltnews in Lettland festgenommen – Moskau kritisiert scharf
    Tags:
    Jemen, Bombe, Boote, Huthi, Ölprodukte, Saudi-Arabien