16:14 25 November 2020
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    Washington befürchtet laut dem Leiter der Abteilung für internationale Sicherheit und Nichtverbreitung im US-Außenministerium, Christopher Ford, dass die russische Unterwasser-Drohne mit Nuklearantrieb „Poseidon“ radioaktive Tsunamis verursachen können.

    Ford zufolge hat Russland wiederholt verkündet, es könne mit einem umfassenden Einsatz von Atomwaffen auf eine sich nähernde ballistische Rakete reagieren.

    „Ebenfalls alarmierend ist Russlands Entwicklung von Unterwasserdrohnen mit der Atomanlage ‚Poseidon’, die es offenbar mit Atomsprengköpfen mit mehreren Megatonnen ausrüsten und im Krieg über den Ozean starten will, um US-Küstenstädte mit radioaktiven Tsunamis zu überfluten“, heißt es in Fords Erklärung.

    Darüber hinaus seien die Vereinigten Staaten besorgt, dass Russland über das Atomwaffen-Führungssystem „Perimeter“ (im Westen auch als „Tote Hand“ bekannt) verfüge, mit dem im Falle eines nuklearen Enthauptungsschlages ein allumfassender Gegenschlag automatisch ausgelöst werden sollte.

    Im Juli hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, die russische Kriegsmarine teste ein Atom-U-Boot, das künftig als erster Träger der neusten U-Wasser-Drohne „Poseidon“ dienen soll.

    Präsident Wladimir Putin hatte 2018 in seiner Ansprache zur Lage der Nation erstmals über den Bau von schnellen Unterwasserdrohnen in Russland berichtet. Die sowohl konventionell als auch atomar bestückbaren U-Drohnen könnten, so Putin, sowohl Flugzeugträgerkampfgruppen als auch Küsteninfrastruktur bekämpfen.

    sm/gs

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    Unterwasser-Drohne, Poseidon, Washington, USA, Tsunami