13:02 04 Dezember 2020
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    Zwei Flugzeuge An-124 „Ruslan“ und 18 Maschinen Il-76 der russischen Militärtransportfliegerei haben Friedenstruppen und gepanzerte Technik zu dem Flughafen in Jerewan gebracht. Dies gab Russlands Verteidigungsministerium bekannt.

    „Weitere 18 Flugzeuge vom Typ Il-76 und zwei Flugzeuge An-124 ,Ruslanʻ der Militärtransportfliegerei der russischen Luft- und Weltraumkräfte mit Technik und Personal der 15. Friedensbrigade, die zur Teilnahme an der Durchführung der Friedensoperation in der Zone des Bergkarabach-Konflikts nach Armenien geschickt wurden, sind auf Flugplätzen der Stadt Jerewan gelandet“, heißt es in der Mitteilung.

    „Die russischen Militärs haben Material, Waffen und Militärtechnik ausgeladen.“

    Innerhalb eines Tages lieferten die russischen Maschinen 58 Fahrzeuge nach Armenien. Dabei handelte es sich um Transportpanzer, Gelände- und Tankwagen sowie Bagger.

    Vereinbarung zu Bergkarabach

    In der Nacht auf den 10. November hatten Russland, Aserbaidschan und Armenien ein Abkommen über die Einstellung des Feuers in Bergkarabach unterzeichnet. Darin heißt es unter anderem, dass die aserbaidschanischen und armenischen Militärs in den von ihnen besetzten Stellungen bleiben und Gefangene austauschen sollen.

    Armenien soll die Bezirke Kəlbəcər, Laçın und Ağdam an Baku zurückgegeben. Darüber hinaus sollen in Bergkarabach russische Friedenstruppen stationiert werden. Die Gruppe wird aus 1960 russischen Friedensstiftern, 90 Schützenpanzerwagen sowie 380 Einheiten Automobil- und Spezialtechnik bestehen.

    Die Situation in Bergkarabach hatte sich am 27. September zugespitzt. Armenien und Aserbaidschan gaben sich immer wieder gegenseitig die Schuld am Ausbruch der Kämpfe. Die Situation erschwerte sich dadurch, dass Baku aktiv von der Türkei (Nato-Mitglied) unterstützt wurde. Armenien ist seinerseits Mitglied der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS).

    ak/sna/ae

     

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    Tags:
    Friedenstruppen, Flugzeuge, Aserbaidschan, Bergkarabach-Konflikt, Armenien, Russland