21:23 23 November 2020
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    Ehemalige Insassen der von IS*-Terroristen kontrollierten provisorischen Flüchtlingslager in der syrischen Provinz Homs haben vor Journalisten erzählt, wie sie dort gelebt haben und behandelt wurden. Es hätten unmenschliche Bedingungen geherrscht.

    „Unter der Herrschaft der Militanten lebten wir als rechtlose Sklaven. Sie konnten Frauen von uns nehmen, sie konnten einen Mann töten, das war alles“, erzählte eine Frau, die jetzt gemeinsam mit vielen anderen Flüchtlingen in einem Unterbringungszentrum in der Stadt Al-Jameiya lebt. 

    „Wir haben sogar vergessen, was frisches Gemüse ist. Wir lebten von Brot und Wasser. Wir hatten keine Möglichkeiten, um unsere Kinder zu waschen“, erzählte die Frau weiter. 

    Das Unterbringungszentrum empfing hauptsächlich Frauen mit vielen Kindern – jede Familie hat fünf und sogar sieben kleine Kinder. Erstmals seit langer Zeit bekamen die Flüchtlinge die Möglichkeit, sich medizinisch untersuchen zu lassen. Ihren Kindern wurden Plätze in örtlichen Bildungseinrichtungen gewährleistet. Für den Winter wurden neue Matratzen, Kissen und warme Decken geliefert. 

    „Ein Ärzteteam besucht uns regelmäßig. Bei Bedarf erhalten Flüchtlinge kostenlos Medikamente. Die Regierung hat ihren Kindern Quoten in der Bezirksschule zur Verfügung gestellt“, sagte Feras Sarkhan, ein Vertreter des Roten Halbmonds, der für das Zentrum verantwortlich ist.
     
    *Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

    om/ae

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    Tags:
    Bedingungen, Lager, Terroristen, Flüchtlinge, Syrien