19:29 24 November 2020
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    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Unterbreitung des Verordnungsentwurfs des türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, über die Entsendung von Militärpersonal nach Aserbaidschan im türkischen Parlament kommentiert.

    „Es handelt sich darum, dass es auch auf dem Territorium von Aserbaidschan eine Beobachtungsstelle geben wird, türkische Militärs müssen dorthin geschickt werden – das ist die Umsetzung der internen Verfahren, die von dem internen Recht der Republik Türkei vorgesehen sind. Dies ist eine innere Angelegenheit der Türkei“, äußerte Peskow vor Journalisten.

    „Was die Vereinbarungen über die Schaffung einer gemeinsamen Beobachtungsstelle auf dem Territorium Aserbaidschans betrifft, so ist sie ein Produkt einer bilateralen Vereinbarung zwischen Russland und der Türkei“, fügte der Kremlsprecher hinzu.

    Erdogans Pläne zur Entsendung von Militärpersonal nach Aserbaidschan

    Am Montag hatte die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, dass der Verordnungsentwurf des türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, über die Entsendung von türkischen Militärs nach Aserbaidschan im Parlament der Republik vorgelegt worden ist.

    Am 11. November hatte Erdogan angekündigt, Ankara und Moskau hätten ein Memorandum über das Zentrum zur Kontrolle des Waffenstillstands in Bergkarabach unterzeichnet und würden sich an „einer gemeinsamen Friedensmission“ beteiligen.

    Zuvor hatte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bekannt gegeben, es handle sich um eine Beobachtungsstelle in Aserbaidschan in Bezug auf Bergkarabach. „Es war nicht die Rede von gemeinsamen Friedenstruppen“, äußerte er.

    Waffenstillstandsvereinbarung für Bergkarabach

    Russlands Präsident Wladimir Putin, sein aserbaidschanischer Amtskollege, Ilcham Alijew, und der armenische Premierminister, Nikol Paschinjan, hatten in der Nacht zum 10. November eine Waffenstillstandsvereinbarung für Bergkarabach erzielt.

    Die Vereinbarung sieht den vollständigen Waffenstillstand in Bergkarabach ab dem 10. November vor. Aserbaidschan und Armenien bleiben dabei in den von ihnen besetzten Stellungen. Das Dokument sieht außerdem den Austausch von Kriegsgefangenen vor.

    Armenien soll drei Kreise an Baku zurückgeben. Darüber hinaus sollen entlang der Berührungslinie in Bergkarabach und des Korridors Latschin 1960 russische Friedensstifter, 90 Schützenpanzerwagen sowie 380 Einheiten Automobil- und Spezialtechnik stationiert werden.

    asch/sna/ae

     

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    Aserbaidschan, Bergkarabach-Konflikt, Bergkarabach-Konflikt, Entsendung, Militärs, Militär, Türkei, Russland, Russland