19:21 27 November 2020
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    Die Beziehungen zwischen Armenien und Russland sind laut dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan schon immer strategisch gewesen und werden es weiterhin bleiben.

    „Die Beziehungen zwischen Armenien und Russland waren und sind strategisch und verbündet, niemand zweifelt daran“, sagte Paschinjan.

    Die Vermutungen, dass die Eskalation in Bergkarabach mit Problemen in den russisch-armenischen Beziehungen verbunden sei, seien nichts weiter als Mythen –  genauso wie die Annahme, sein Rücktritt könnte eine positive Wende für die Kampfhandlungen bedeuten.

    Nach fast sieben Wochen andauernden Kämpfen um Bergkarabach hatten Armenien und Aserbaidschan am 10. November unter Vermittlung Russlands einen Waffenstillstand vereinbart. Die Vereinbarung sieht die Stationierung russischer Friedenstruppen und einen Gefangenen- und Gefallenenaustausch vor. Außerdem sollen beide Seiten ihre aktuellen Stellungen einfrieren.

    Aserbaidschans Präsident Ilcham Alijew nannte die Vereinbarung eine Kapitulation Armeniens. Der armenische Regierungschef, Nikol Paschinjan, sprach von einer schwierigen Entscheidung, die Vereinbarung unterzeichnen zu müssen. In Armenien gab es Proteste gegen Paschinjan und die Vereinbarung mit Aserbaidschan. Nach Angaben des Moskauer Verteidigungsministeriums befinden sich derzeit 1960 russische Friedenssoldaten, 90 Schützenpanzer rund 380 Militärfahrzeuge in Bergkarabach.

    sm/gs

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    Tags:
    Nikol Paschinjan, Beziehungen, Spannungen