10:05 20 Oktober 2018
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    Nach Reise in den Donbass – Russlanddeutscher will Hilfsfonds aufbauen

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    Armin Siebert
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    Sergej Schendik ist IT-Fachmann aus Rheinland-Pfalz und unterstützt bedürftige Menschen in der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DNR) in der Ostukraine. Er will in Deutschland ein Informationszentrum und einen Hilfsfonds aufbauen. Es geht dem 44-jährigen Unternehmer nicht um Politik, sondern darum, den Menschen vor Ort zu helfen.

    Sergej Schendik kam 1991 als Russlanddeutscher mit seinen Eltern aus dem weißrussischen Minsk nach Deutschland. Er machte eine Ausbildung zum IT-Spezialisten und gründete seine eigene Firma, mit der er SAP-Beratungen anbietet und Programme für große Unternehmen entwickelt. Der Unternehmer ist mit einer Russlanddeutschen verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in Nieder-Olm in Rheinland-Pfalz.

    Zum Donbass, der umkämpften Region in der Ostukraine, hatte Schendik vorher keine persönliche Beziehung. Angesichts der widersprüchlichen Nachrichten in westlichen und russischen Medien wollte er sich selbst ein Bild machen und den Menschen helfen. Zuerst überwies er über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr mehrere Tausend Euro an einen vertrauenswürdigen freiwilligen Helfer vor Ort, berichtete Schendik im Sputnik-Interview.

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    Tags:
    humanitäre Hilfe, Donbass, Deutschland, Russland, Ukraine