23:11 23 November 2017
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    Ein Ende der offenen Grenzen? Bosbach kämpft mit "Kurskorrekturen" gegen SPD

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    Marcel Joppa
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    GroKo-Frieden war gestern, jetzt ist Wahlkampf. Während sich die CSU demonstrativ hinter Angela Merkel stellt, zieht SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz in den Umfragen an der Kanzlerin vorbei. Das ärgert die Union massiv. "Martin Schulz ist noch nicht angreifbar, weil er sich politisch noch nicht positioniert hat", beklagt CDUler Wolfgang Bosbach.

    Ein Blick auf die aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl 2017 dürfte Politikern der Union wohl einige Kopfschmerzen bereiten. Offiziell wird das positive Abschneiden von Martin Schulz bei CDU und CSU zwar heruntergespielt, doch die Nervosität ist deutlich spürbar. Nicht umsonst bemüht sich die Kanzlerin deshalb um einen Burgfrieden mit der bayerischen Schwesterpartei und um Kurskorrekturen in der Flüchtlingspolitik. Doch reicht das, um der SPD damit das Wasser abzugraben? Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach hofft, dass der „Schulz-Effekt“ ein Strohfeuer bleibt. Doch ein direkter Angriff des SPD-Spitzenkandidaten scheint aktuell noch nicht möglich…

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    Tags:
    Wahlen, SPD, CDU/CSU, CDU, Martin Schulz, Angela Merkel, Wolfgang Bosbach, Deutschland