20:49 21 Juli 2017
SNA Radio
    Bund. Land. Kanzleramt

    Wolfgang Bosbach: „Sport vor Terror schützen – Sicherheitsmaßnahmen anpassen“

    Bund. Land. Kanzleramt
    Zum Kurzlink
    Marcel Joppa
    225764

    Generelle Sicherheit bei Sportveranstaltungen gibt es nicht. Das sagt der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach nach dem Anschlag auf den Bus von Borussia Dortmund am 11. April. Er fordert aber, die Sicherheitskonzepte zu überarbeiten. Im Gespräch mit Sputnik erinnert er daran, dass der Sport nicht das erste Mal ins Terror-Visier geriet.

    Für den CDU-Bundestagspolitiker gehört der Anschlag auf den Fußballer-Bus in den Kontext der Terrorakte der letzten Jahre, auch wenn noch nicht alle Informationen zu der Tat bekannt seien. „Es handelt sich laut Polizeiangaben offensichtlich um einen ganz gezielten Anschlag“, so Bosbach. Es sei leider nicht das erste Mal, dass der Sport getroffen wurde. Der Innenpolitiker bezeichnet das als „tragisch“ und erinnert an den 13. November 2015 in Paris. Damals beendete ein Anschlag im Pariser „Stade de France“ das Länder-Testspiel zwischen Frankreich und Deutschland mit mehr als 100 Todesopfern.

    Zum Thema:

    Fußballfans trotzen dem Terror: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“
    Norwegen gegen Terror so gut gerüstet wie nie zuvor – Justizminister
    Anschlag von Dortmund aufklären und Zeichen gegen den Terror setzen – MdB Hahn
    Tags:
    Terror, Fußball, Sport, Sicherheit, Anschlag, Wolfgang Bosbach, Deutschland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren