00:54 19 Januar 2018
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    Preis für Ken Jebsen: Demonstrationen und Streit bei Linkspartei

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    Marcel Joppa
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    Der „Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik“ wurde in diesem Jahr dem umstrittenen Journalisten Ken Jebsen verliehen. Bereits zuvor war das auf scharfe Kritik, aber auch auf Zustimmung getroffen. Am Abend der Veranstaltung gab es gleich zwei Demonstrationen. Das ging auch an Jebsen selbst nicht spurlos vorbei.

    Selten hat eine kulturelle Veranstaltung in jüngster Zeit auch politisch so hohe Wellen geschlagen: Der Kölner Karlspreis wird jährlich von der „Neuen Rheinischen Zeitung“ (NRhZ) verliehen, einem Onlineportal für unabhängige Nachrichten. Als die Veranstalter sich das Berliner Kino Babylon als Austragungsort aussuchten, gab es zunächst von Seiten des Kinobetreibers keine Probleme. Doch das sollte sich durch den Berliner Kultursenator und Linkepolitiker Klaus Lederer schnell ändern. Schließlich sah sich sogar die Parteispitze genötigt, einzugreifen. Die Veranstaltung selbst war dann geprägt von deutlichen Worten.

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    Tags:
    Demonstrationen, Die LINKE-Partei, Klaus Lederer, Ken Jebsen, Deutschland