17:59 28 März 2017
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    Attac-Professor zum Syrienkrieg: Lieber ein failed state, als ein unabhängiger Staat

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    Armin Siebert
    2930201

    Das Anti-Globalisierungsnetzwerkes attac hat eine Stellungnahme zum Syrienkrieg zu veröffentlichen, in der sie das Vorgehen der USA und die Berichterstattung im Westen kritisieren. Der Bericht wurde von Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirates von attac verfasst. Einer der Autoren ist Hon.-Prof. Dr. Frieder Otto Wolf von FU Berlin.

    Man wird der Sache nicht gerecht, wenn man den Konflikt nur aus der Perspektive der gegenwertigen Oppositionskräfte in Syrien beschreibt. Man muss auch die langfristige Entwicklung und die gesellschaftlichen Kräfte dort betrachten. Der Westen hat sich hier mit islamistischen Kräften eingelassen, wie auch schon in Afghanistan und in Libyen, mit denen, wie ich glaube, keine tragfähige Partnerschaft möglich ist.

    Die USA haben anscheinend ein Handlungsmuster entwickelt, das ich für sehr kontraproduktiv halte, nämlich, dass man einen Staat, bevor er zur anderen Seite wechselt, lieber destabilisiert. Das dürfte sich langfristig auch negativ auf die Entwicklung der USA in der Welt auswirken.

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    Tags:
    Islamismus, Syrien-Konflikt, Destabilisierung, Opposition, Attac, Syrien, Deutschland, USA
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    Alle Kommentare

    • Reichsbürger
      Die USA haben anscheinend ein Handlungsmuster entwickelt, das ich für sehr kontraproduktiv halte, nämlich, dass man einen Staat, bevor er zur anderen Seite wechselt, lieber destabilisiert. Das dürfte sich langfristig auch negativ auf die Entwicklung der USA in der Welt auswirken. Nein das ist nicht der Grund, es geht um z.b Öl seltene Erden und die Welt zu unterjochen, denn die USA wollen die Weltherrschaft haben. Na und wer sponsort den fleisig die Terroristen ?
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