03:35 21 September 2017
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    Der Osten im Fokus

    Deutsche Hilfe für den Donbass – der Politik ist das Thema zu heiß

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    Armin Siebert
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    Am 4. Mai schickt das Thüringer Aktionsbündnis "Zukunft Donbass" einen weiteren Hilfstransport in die nichtanerkannte Volksrepublik Lugansk. Diesmal wird Sanitärtechnik für ein Krankenhaus geliefert. Da die Ukraine bisher die Unterstützung dieser Transporte verweigerte, müssen die Organisatoren über Russland in das umkämpfte Gebiet reisen.

    Den Initiatoren geht es darum, den Menschen in dieser Krisenregion Hilfe zukommen zu lassen und ihnen damit das Überleben möglich und erträglich zu machen.

    Besonders Krankenhäuser sind aufgrund des anhaltenden Krieges im Donbass, in dem auch tausende Zivilisten verletzt und getötet wurden, überlastet, durch Beschuss beschädigt und durch die Wirtschaftsblockade schlecht ausgestattet. Krankenhäuser waren und sind oft Ziel vorsätzlicher Zerstörung durch die ukrainische Seite.

    Eine der Initiatorinnen der Hilfslieferungen, Iwana Steinigk, war im April in Lugansk und hat dort mit Ärzten und Bürgern gesprochen, um sich ein Bild zu machen über die Lage vor Ort.

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    Tags:
    Humanitäre Hilfsgüter, Zukunft Donbass, Dr. Raissa Steinigk, Donbass, Ukraine