20:03 09 Dezember 2018
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    Andreas Maurer (Linke) im Donbass: Hass auf die Kiewer Regierung

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    Armin Siebert
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    Andreas Maurer, Russlanddeutscher und Fraktionsvorsitzender der Linken im niedersächsischen Quakenbrück hat gemeinsam mit norwegischen Politikern die nicht anerkannte Donezker Volksrepublik in der Ukraine besucht. Der Lokalpolitiker, der sich auch für die Anerkennung der Krim als Teil Russlands einsetzt, fordert Hilfe für die Menschen im Donbass.

    Herr Maurer, Sie haben die selbsternannte Donezker Volksrepublik in der Ostukraine besucht. Wo sind Sie überall gewesen? Und wen haben Sie getroffen?

    „Wir waren zuerst in Donezk – eine Weltstadt, eine Metropole, würde ich sagen. Wir haben direkt neben dem Stadion gewohnt. Noch 2012 wurde dort die Fußball-Europameisterschaft ausgetragen. Das war der erste Einblick. Hier findet mehr oder weniger normales Leben statt, und dann fährt man vier Kilometer weiter, zur Frontlinie, und da herrscht Krieg. Wir haben mit dem Präsidenten der Volksrepublik, Herrn Sachartschenko, gesprochen, wir haben sehr intensive Gespräche geführt hinter verschlossenen Türen. Und dann sind wir spontan mit ihm in seinem Fahrzeug an die Frontlinie gefahren, und zwar im Bereich des alten Flughafens. Und dort, auf dem Weg zum Flughafen, haben wir komplett tote und zerschossene Stadtteile gesehen. Das war für uns ein Schock. Wir konnten fast nirgendwo aussteigen.“

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    Tags:
    Krieg im Donbass, Die LINKE-Partei, Andreas Maurer, Donbass, Deutschland, Donezk, Russland, Ukraine