19:53 23 Juni 2018
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    Spuk im Spiel? Der unheimliche „Knochenbaum“ von Wollingst

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    Matthias Witte
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    Wer war es: ein Werwolf, gar Winnetou oder ein Witzbold? Wahrscheinlich letzterer. Fest steht, in Niedersachsen hängen Unbekannte Tierknochen an einen Pfahl. Es werden immer mehr. In der Gemeinde sorgt das schaurige Gebilde für Aufsehen.

    Es sind Knochen von Wildtieren: Schädel von Rehen und Hirschen, Gerippe von Wildschweinen, sogar Fuchs-Gebeine. „Das kommt den Leuten hier in meinem Heimatort ein wenig unappetitlich vor“, sagt Bernd Beckmann. Er ist Ortsvorsteher in Wollingst und Vorsitzender des Schützenvereins. Der Knochenbaum ist eigentlich ein Pfahl. An dem irgendwer einen Narren gefressen hat und Knochen aufhängt. In den vergangenen Jahren kamen immer mehr dazu. Sogar Federn schmückten den Pfahl. Etwas Schamanisches oder gar Indianisches vermutet Beckmann aber nicht dahinter. Dagegen spreche, dass die Knochen mit handelsüblichem Stacheldraht und Kabelbindern am Pfahl befestigt sind. Beckmann sagt: „Wenn sich jemand solche Mühe gibt, will er, dass das möglich lange erhalten bleibt.“ Aber warum?

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    Tags:
    Knochenbaum, Rätsel, Wildtiere, Wollingst, Deutschland
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