01:06 18 August 2018
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    Denkmalschutz stoppt Sanierung von „DDR-Platte“ in Bernau

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    Matthias Witte
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    Die Wohnungsbaugesellschaft mbH in Bernau hat insgesamt 4554 Wohneinheiten in ihrer Obhut. Als die Arbeiten an einem Plattenbau aus dem Jahr 1985 beginnen sollten, legte die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Barnim ihr Veto ein. Das hatte Konsequenzen.

    Die Handwerker hatten die Hämmer quasi schon in der Hand, da kam der Denkmalschutz dazwischen. Die Behörde erklärte die "Platte" kurzer Hand zum eigenständigen Denkmal. Zur Erklärung: Das Schloss Sanssouci in Potsdam hat den gleichen Status. Für die Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Bernau hat das Folgen. Denn sie muss bei der Sanierung des Gebäudes, die nach Angaben von Geschäftsführer Jens Häßler dringend nötig sind, den Denkmalschutz beachten. Das ist nicht ohne. So darf die Fassade des Plattenbaus nicht verändert werden. Wie die Bewohner zum Status ihrer Platte stehen, erfahren Sie im Interview mit Jens Häßler, dem Geschäftsführer der Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Bernau.

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    Tags:
    Handwerk, Plattenbau, Schloss Sanssouci, Denkmalschutz, Sanierungspläne, Denkmal, Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Bernau, Jens Häßler, Bernau, Ostdeutschland, DDR, Potsdam, Deutschland
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