07:56 20 August 2017
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    Leipziger Firma insolvent wegen Energiewende und Russland-Sanktionen

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    Armin Siebert
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    Das Leipziger Stahlbauunternehmen IMO Leipzig ist insolvent. Ein Grund für die Pleite der Traditionsfirma, die unter anderem den Berliner Fernsehturm gebaut hat, sind die gegen Russland verhängten Sanktionen. Wichtige Auftraggeber von IMO Leipzig sitzen in Russland und die Firma selbst hat Dependancen in St. Petersburg und Kasachstan.

    Die IMO Leipzig ist bereits seit 120 Jahren im Stahlgeschäft tätig. Zu DDR-Zeiten spezialisierte sich die Firma auf den Bau von Kraftwerken und führte auch komplexe Schweißaufgaben an Atomkraftwerken aus. Aber auch im zivilen Bereich glänzte die Firma mit spektakulären Stahlkonstruktionen, wie dem Berliner Fernsehturm. Nach der Wende setzte man weiter auf den Kraftwerksbau, erweiterte das Spektrum aber auch auf Parkhäuser oder Stahlbrücken. Erst die Energiewende und in den letzten Jahren vor allem die von der EU verhängten Sanktionen auf die Zusammenarbeit mit Russland wurden der Firma zum Verhängnis.

    Tags:
    Energiewende, Sanktionen, Insolvenz, IMO Leipzig, EU, DDR, Kasachstan, St. Petersburg, Russland, Deutschland, Leipzig
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