01:06 18 August 2018
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    Ernst Wolff: Beim Handelskrieg USA-China geht es eigentlich um…

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    Armin Siebert
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    Der Handelskrieg zwischen China und den USA nimmt Fahrt auf. Die Regierung von Präsident Donald Trump verhängt Strafzölle im Wert von 50 Milliarden Dollar auf chinesische Produkte. China will in gleichem Maße zurückschlagen. Der Finanzexperte Ernst Wolff sieht hierin eine bedrohliche Entwicklung – zumal China am Heiligtum des Dollars kratzt.

    Herr Wolff, wo stehen wir gerade im Handelskrieg zwischen den USA und China? Sind die angekündigten US-Strafzölle auf chinesische Produkte noch Drohung und Symbolpolitik? Oder geht es schon langsam ans Eingemachte?

    "Ich fürchte, es geht jetzt langsam ans Eingemachte. Ich fürchte auch, dass wir da am Anfang einer äußerst gefährlichen Entwicklung stehen. Denn das, was in der Öffentlichkeit berichtet wird, sind einfach nur die Strafzölle, die von den US-Amerikanern angedroht wurden, und die chinesische Reaktion darauf. Im Hintergrund spielen sich Dinge ab, die wirklich kalte Schauer über den Rücken jagen. Und zwar hat die Börse in Shanghai begonnen, Öl-Futures in Yuan zu handeln. Das ist eine ganz wichtige Entscheidung gewesen, weil diese Öl-Futures bisher weltweit nur in Dollar gehandelt wurden. Das ist praktisch ein riesiger Affront gegenüber dem Petrodollar.

    Hören und lesen Sie das gesamte Interview mit Ernst Wolff hier.

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    Tags:
    Futures, US-Dollar, Petrodollar, Handelsordnung, Handelskrieg, Drohungen, Börsen, Börse, Börsenhandel, Öl, US-Strafzölle, Strafzölle, Ernst Wolff, USA, China
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