22:53 19 Oktober 2018
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    FDP-Vorsitzender Sachsen für Aufhebung der Russlandsanktionen

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    Armin Siebert
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    Gerade haben die ostdeutschen Ministerpräsidenten bei einem Treffen mit Angela Merkel ihre Forderung nach Aufhebung der Russlandsanktionen erneuert. Auch die Opposition im Bundestag ist – bis auf die Grünen – weitestgehend dafür. Holger Zastrow, FDP-Chef in Sachsen, möchte sich auch in seiner Partei für ein gutes Verhältnis zu Russland einsetzen.

    Herr Zastrow, wenn es Stimmen aus der Politik zum Abbau der Russlandsanktionen gibt, dann kommen diese meist aus Ostdeutschland. Warum ist das so?

    „Das ist so, weil wir ein anderes Verständnis für die Mentalität und Kultur der Russen haben. Es gibt mehr Wissen über das jeweils andere Land, auch Sprachkenntnisse. Es gibt im Osten eine Nähe und deshalb andere Beziehungen zu Russland als vielleicht in anderen Gegenden Deutschlands. Uns verbindet eine gemeinsame Geschichte. Auch wirtschaftlich. Der Handel mit Russland hat so auch eine andere Bedeutung für viele, gerade hier in Sachsen. So manchem Unternehmen ist es gelungen, seine Geschäftsbeziehungen nach Russland auch nach der Wende aufrechtzuerhalten oder seine alten Kontakte zu nutzen, um in Russland für sich einen neuen Markt zu generieren. Das bot sich auch an, da es für ostdeutsche Unternehmen sehr schwer war, auf den Markt im Westen zu kommen.“

    Hören und lesen Sie das gesamte Interview mit Holger Zastrow hier.

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    Tags:
    Sanktionsspirale, Geschäftspartner, Unternehmen, Sanktionspolitik, Wirtschaftsbeziehungen, Beziehungen, Markt, Wirtschaft, Geschichte, Handel, Sanktionen, Holger Zastrow, Ostdeutschland, Sachsen, Deutschland, Russland