14:16 23 November 2017
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    Terroranschlag in Paris darf nicht zu Hexenjagd auf Muslime führen - Menschenrechtler

    © REUTERS/ Stephen Lam
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    Anschlag auf Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris (34)
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    Am Mittwochmorgen drangen drei maskierte Männer in die Redaktionsräume der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris ein und eröffneten dort das Feuer. Die Täter konnten flüchten. 12 Menschen wurden getötet, darunter vier Zeichner, zwei Polizisten und ein Journalist des Rundfunksenders France Inter. Weitere 11 Menschen wurden verletzt, einige davon schwer.

    „Der brutale Mord an den französischen Journalisten ist ein Versuch, die Meinungsfreiheit mithilfe von Gewehrsalven zu verbieten. Das kann keinesfalls gerechtfertigt werden: Jegliche Debatten über ethische Regeln des Journalismus können nur mit lebendigen, nicht mit toten Journalisten geführt werden. Und natürlich nicht mit ideologischen Beschützern des Terrorismus“, äußerte Fedotow. Er drückte den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und fügte hinzu, er sei empört, aber nicht erstaunt über „diese freche und zynische Ausschreitung der Extremisten“, die völlig in „ihre unmenschliche Logik“ passe.

    „Ich bin mir sicher, dass die Terroristen, die die französischen Karikaturisten ermordet haben, bald neutralisiert und vor Gericht gestellt werden. Doch es ist auch wichtig, zu verhindern, dass dieser brutale Terroranschlag zum Vorwand für eine massenhafte Hexenjagd auf die Muslime in Europa wird und die Islamophobie anheizt. Andernfalls könnte man sagen, dass die Terroristen ihr Ziel erreicht haben“, betonte Fedotow.

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    Anschlag auf Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris (34)

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    Tags:
    Charlie Hebdo, Michail Fedotow, Paris, Frankreich, Russland
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