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    Ein Lamm beim islamischen Opferfest (Archivbild)

    Island: Neun Afghanen jagen und erstechen junges Schaf – Einheimische fassungslos

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    Was sich die Männer dabei gedacht haben, ist den Einheimischen ein Rätsel: Neun kräftige Afghanen aus den USA haben in Island auf einer Wiese ein Lamm gejagt und geschlachtet – angeblich, weil sie Hunger hatten. Die britische Zeitung „The Independent“ berichtet.

    Als Einheimische sahen, wie die Männer dem armen Tier auf der Wiese hinterherjagten, wollten sie sie stellen. Die Afghanen beteuerten: Sie hätten das Lamm doch nur retten wollen, was ihnen nicht gelungen sei.

    Auf dem Polizeirevier gaben die Männer dann zu, das Tier gestohlen und getötet zu haben. Zudem stellte sich heraus, dass die Afghanen US-amerikanische Bürger sind, so die Zeitung. Sie mussten den rechtmäßigen Besitzer des Lamms entschädigen (die Schadenssumme wird nicht genannt) und eine Strafe in Höhe von umgerechnet 1.000 Euro zahlen – was sie auch taten.

    Die Tat wirft aber weiter Fragen auf: „Hunger hatten sie nicht. Sie hatten doch genug Geld bei sich, wenn sie die Strafe gleich zahlen konnten“, wundert sich der Augenzeuge Gunnar Birgisson laut dem Blatt. Sie seien auch mit zwei teuren Mietwagen angereist.

    „Mir kommt es schon sehr seltsam vor, dass diese Männer aus dem Ausland kommen, um hier Tiere zu töten. Was haben sie sich dabei nur gedacht?“, sagt ein anderer Augenzeuge laut der Zeitung.

    Birgisson fügt hinzu, man solle sie einfach abschieben.

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    Tags:
    Strafe, Opferfest, Muslime, USA, Island